Zusammen halten - neu orientieren

Veröffentlicht am 29.09.2009 in Aktuell

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde der
rheinland-pfälzischen SPD,

die Wählerinnen und Wähler haben entschieden. Die SPD hat herbe Verluste bei der Bundestagswahl eingesteckt. Die Landes SPD hat mit 23,8 Prozent wie bei vergangenen Bundestagswahlen ein dem Bund vergleichbares Ergebnis erzielt. Das Ergebnis im Bund schmerzt bitter. Doch zeigen die Ergebnisse vom gestrigen Abend auch: Jede Wahl steht für sich! So konnten wir uns gestern auch darüber freuen, dass unser Genosse Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig, der als unabhängiger Kandidat angetreten ist, neuer Koblenzer Oberbürgermeister wird. Glückwunsch Jo! Mit 54,4 Prozent hast du die Wahl klar entschieden.

Am heutigen Tag wollen wir aber auch all denen danken, die dem starken Gegenwind mit einem engagierten Wahlkampf getrotzt haben. Im neuen Deutschen Bundestag, der spätestens am 27. Oktober konstituiert wird, ist die rheinland-pfälzische SPD mit acht Abgeordneten vertreten. Herzlich gratulieren wir unseren direkt gewählten Kandidaten Gustav Herzog, dem Landesgruppenvorsitzenden und Klaus Hagemann aus Worms. Ebenso freuen wir uns auch über den Einzug weiterer sechs Kandidaten, die über die Landesliste gewählt wurden. Glückwunsch an Andrea Nahles, Michael Hartmann, Doris Barnett, Fritz Rudolf Körper, Sabine Bätzing und Manfred Nink. Wir danken den Kandidatinnen und Kandidaten, die den Einzug in den Bundestag nicht geschafft haben, für ihre geleistete Arbeit für die Partei und ihren Wahlkreis.

In Berlin tagen heute die Parteigremien. Kurt Beck wird an der Sitzung der Landes- und Bezirksvorsitzenden teilnehmen. Dort wird auch intern diskutiert, wie wir die Neuorientierung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands gestalten und welche Weichen auf dem Bundesparteitag im November in Dresden gestellt werden sollen. Kurt Beck hat bereits gestern in den Medien begrüßt, dass Frank-Walter Steinmeier als Fraktionsvorsitzender die Rolle des Oppositionsführers übernehmen wird.

Lasst uns jetzt zusammen halten! Wir brauchen jetzt ein offenes und gutes Miteinander. Die SPD steht für Solidarität und das haben auch die zahlreichen Neumitglieder bewiesen, die in der letzten Nacht in die Partei eingetreten sind.

Mit solidarischen Grüßen
Heike Raab

 
 

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