CDU Vallendar braucht Nachhilfe in Demokratie

Veröffentlicht am 23.04.2009 in Pressemitteilung

In einer der vergangenen Pressemitteilungen der CDU-Vallendar behauptete diese, dass der parteilose Bürgermeisterkandidat Dr. Alfred Löhning lediglich aus Mangel qualifizierter Bewerber aus den eigenen Reihen von den Vallenderer Sozialdemokraten aufgestellt worden sei.

Dazu stellt Dieter Klöckner, Vorsitzender der SPD Vallendar klar: „Jeder, der Dr. Löhning kennt, weiß um dessen Kompetenz in verwaltungs-technischen Belangen und um sein Gespür im Umgang mit Menschen. Eine solche Persönlichkeit steht für sich. Die SPD ist eine demokratische Partei, die schon immer offen für parteilose engagierte Persönlichkeiten war. Wir verstehen uns gerade nicht, als eine Partei, in der man sich nur mit Parteibuch engagieren darf. Wir weisen keinen zurück, der sich zum Wohle der Allgemeinheit in den politischen Prozess einbringen möchte.“

Außerdem seien die unqualifizierten Äußerungen der CDU eine Ohrfeige für all jene, die Alfred Löhning in seinem Wahlkampf unterstützen und jene, die sich generell außerhalb von Parteien engagieren. Zugleich zeige das Verhalten der CDU aber wohl auch, wie nervös der politische Gegner werde. „Dass die CDU nicht davor zurückscheut, Parteimitglieder, die über lange Jahre erfolgreich sich für die Belange der Partei eingesetzt haben, fallen zu lassen, weil man der Meinung ist, sie wären der Partei nicht mehr dienlich, zeigen jüngste Beispiele“, so Klöckner weiter. Abschließend zeige sich wieder: „[...], welch völlig schiefes Bild die CDU vom politischen Prozess in einer Demokratie hat. Zwar sind es die Parteien, welche die aktive Politik bestimmen und für den politischen Prozess unerlässlich sind. Aber schon immer waren es gerade die Gruppen und Personen außerhalb des parteipolitischen Prozesses, die wichtige Anregungen und Anstöße gegeben haben.


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