CDU verzögert den Bau des Radwegs, Teil II.

Veröffentlicht am 22.01.2008 in Aktuell

Unser Artikel „CDU verzögert den Bau des Radwegs“ geht weiter. Noch kennen wir den Ausgang dieser Polit-Komödie nicht! Hier ist die nächste Fortsetzung!
Matthias Rest

Fortsetzung:
Am 16. Januar 2008 hatte der Landesbetrieb Mobilität (lbm) die Bürgermeister von Bendorf (Syré) und Vallendar (Helbach und Fred Pretz), den Landrat und die Fraktionsvorsitzenden zu einer Besprechung eingeladen. Vertreter des lbm erläuterten nochmals die Varianten und Rahmenbedingungen, insbesondere:

  • der Bund trägt die Kosten sowohl für den Bau des Radwegs entlang der B 42 als auch für den innerörtlichen Ausbau des Fahrradwegs in Vallendar;
  • die Planung (jetzt Variante 2a) sieht eine für Radfahrer sichere Führung des Fahrradwegs entlang der B 42 sowie innerhalb des Stadtbereichs von Vallendar vor;
  • als Zugang zum Rhein soll nach den Vorstellungen des lbm die im Bereich des Bahnhofs bestehende Unterführung geöffnet und ausgeweitet werden; ob diese Lösung besser als die von der SPD vorgeschlagene Nutzung der bestehenden Straßenunterführung nach Niederwerth ist, sollte noch eingehend geprüft werden (Vgl. den Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom 9. Januar 2008);
  • Mittel des Bundes zur Finanzierung der mehr als doppelt so teuren Rheinufer-Variante stehen nicht zur Verfügung.


Die Besprechung bestätigte nochmals unsere Auffassung, dass möglichst umgehend eine Entscheidung zugunsten des „Allwetter-Radwegs“ entlang der B 42 fallen muss. Nach der Besprechung mit dem lbm können auch die bisherigen Einwände gegen die innerörtliche Streckenführung – zu gefährlich für Fahrradfahrer, zu teuer für Vallendar – nicht mehr ernsthaft vorgebracht werden; denn der Radweg wird Stadt und Verbandsgemeinde Vallendar keinen Euro kosten! Der Fahrradweg von Vallendar bis Bendorf könnte noch in diesem Jahr fertig gestellt werden!

Nach Fertigstellung des Radwegs entlang der B 42 sollten die Möglichkeiten für die Variante am Rhein geprüft werden. Die Variante am Rhein kann den „Allwetter-Radweg“ entlang der B 42 nicht ersetzen und muss daher als zusätzlicher „Schönwetter-Radweg“ angestrebt werden. Der Ausbau wird sich allerdings wegen der Topographie sehr schwierig (und damit teuer) gestalten; abzuklären wären alle Fragen, die mit dem Eingriff in das Naturschutzgebiet zusammen hängen (einschließlich von Ausgleichsmaßnahmen); vor allem aber ist die Finanzierung dieser mehr als doppelt so teuren Variante noch absolut ungeklärt. Oder haben Vallendar und Bendorf etwa das notwendige „Kleingeld“ für diese fast 2 Mio teure Variante?

Noch aber verweigert sich die Vallendarer und Bendorfer CDU der Einsicht. Wenn die CDU nicht seit Sommer 2007 blockieren würde, könnte der Fahrradweg von Vallendar bis Bendorf schon fertig sein! Das Verhalten ist nicht nachzuvollziehen. Auf Kosten der Fahrradfahrer wird eine vernünftige und sichere und für Vallendar und Bendorf kostenneutrale Lösung boykottiert. Wann kommt die Einsicht?
Stand 21.1.08

Fortsetzung folgt !

 
 

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