Klausurtagung der SPD-Stadtratsfraktion zum Thema Windkraftnutzung

Veröffentlicht am 20.03.2012 in Pressemitteilung

Für den Umbau unseres Energiesystems kommt auf die Kommunen eine besondere Aufgabe zu, denn sie sind zentrale Akteure der Energiewende. Rheinland-Pfalz hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: bis 2030 soll im Land zu 100 % auf erneuerbare Energiearten umgestellt sein.
Eine wichtige Energiequelle ist dabei die Windkraftnutzung; zwei Prozent der Landesfläche sollen dabei zur Verfügung stehen. Hierbei ist wichtige Überzeugungsarbeit zu leisten, bestehen doch in großen Teilen der Bevölkerung Bedenken gegen die Errichtung von Windkrafträdern. Die politisch Handelnden tragen hier eine große Verantwortung, um die Umsetzung des Energiekonzeptes mit den teilweise divergierenden Interessen von Bürgerinnen und Bürgern miteinander in Einklang zu bringen. Wichtige Überzeugungsarbeit ist hier zu leisten.
Sachkompetenz und das Erarbeiten von Handlungsmöglichkeiten sind notwendig, um direkt vor Ort das Ziel verstärkter Windkraftnutzung zu erreichen. Dabei ist „Kirchturmdenken“ unangebracht; man muss über die Gemeindegrenzen hinweg denken und planen.

Diese Punkte waren neben anderen Aspekten Gegenstand eines Fachvortrages von Prof. Dr. Karl Keilen vom Mainzer Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung, den dieser im Rahmen einer Klausurtagung der SPD-Stadtratsfraktion Vallendar hielt.
Zu diesem Vortrag mit anschließender sehr lebhafter Diskussion waren auch die Mandatsträger(innen) aus dem Verbandsgemeinderat sowie Gemeinderäten von Urbar, Weitersburg und Niederwerth in die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar eingeladen.
Die Sozialdemokraten werden sich weiterhin sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigen. In den nächsten Wochen wird die SPD über die kommunale Zukunft mit Windkraft und erneuerbarer Energie eine öffentliche Veranstaltung mit Expert(inn)en durchführen, um auch die Bevölkerung aus erster Hand über dieses wichtige Zukunftsthema zu informieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren.

 
 

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