Radweg Vallendar - Bendorf - Antrag SPD-Stadtratsfraktion

Veröffentlicht am 09.01.2008 in Fraktion

Antrag SPD-Stadtratsfraktion
9. Januar 2008

Betreff.: Führung des Radwegs Vallendar – Bendorf im Bereich der Stadt Vallendar

Hinsichtlich der lang erstrebten und längst überfälligen Radwegeverbindung Vallendar – Bendorf sollte nach Auffassung der SPD-Stadtratsfraktion die – im Gegensatz zur Variante Rheinufer – in kürzester Frist zu realisierende Variante entlang der B 42 mit Vorrang verfolgt werden. Damit, insbesondere durch die geplante deutliche Abgrenzung von der Fahrbahn, ließe sich schon in wenigen Monaten eine für alle Fahrradfahrer sichere Verbindung schaffen. Nach Realisierung der Variante entlang der B 42 sollten Beratungen aufgenommen werden, wie die Variante Rheinufer als zusätzliche „Schönwetter-Variante“ geplant und vor allem finanziert werden kann.

Die Variante entlang der B 42 bedingt eine sichere und praktikable (Weiter)-Führung des Radweges innerhalb der Stadt Vallendar (zwischen Bahnunterführung nach Niederwerth und Ortsausgang). Hierzu überreichen wir den anliegenden, von unserem Ratsmitglied Cornelius Beckmann erarbeiteten Lösungsvorschlag. Die Detailplanung berücksichtigt die einschlägigen Bestimmungen zur Führung von Radwegen innerhalb von Siedlungsbereichen und entlang von Verkehrsstraßen. Wir sind der Überzeugung, dass dieser innerörtliche Anschlussbereich ohne großen finanziellen Aufwand und in kürzester Frist zu realisieren ist, um eine für Fahrradfahrer auch sichere innerörtliche Führung des Radweges zu erreichen. Weitere Erläuterungen zur Detailplanung können in der Sitzung gegeben werden.
Wir beantragen, den Lösungsvorschlag in der Sitzung des Stadtrats am 15. Januar 2008 zu beraten. Die Beratung erscheint uns insbesondere im Hinblick auf die für den 16. Januar anberaumte Besprechung mit dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz dringlich.
Wir sind uns bewusst, dass die Realisierung der vorgeschlagenen innerörtlichen Radwegeverbindung nur eine Interimslösung sein kann. Denn – sobald die Höherlegung der B 42 in Angriff genommen wird, wie im Rahmen des Hochwasserschutzes geplant – werden bessere und elegantere Möglichkeiten zur Führung des Radwegs zwischen Bahnunterführung nach Niederwerth und Kreisel B 42 geplant werden können. Hierzu sollten in den zuständigen Gremien früh- und rechtzeitig Anregungen erarbeitet werden, um nicht vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.

Detailplanung des Radwegs von Cornelius Beckmann auf der Grundlage der Vorschläge der SPD



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