Staatsminister Hering zu Besuch in Vallendar

Veröffentlicht am 01.08.2010 in Fraktion


Auf Einladung des Vorsitzenden der SPD-Stadtratsfraktion Vallendar, dem Landtagsabgeordneten Dieter Klöckner, besuchte Hendrik Hering, der Staatssekretär für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, die Stadt Vallendar, um sich vor Ort ein Bild von dem geplanten Fahrradweg zwischen Vallendar und Bendorf zu machen. Diese Zusage zu seinem Besuch hatte Staatsminister Hering anlässlich eines Gesprächs von MdL Klöckner und Bürgermeister Pretz mit ihm in Mainz gegeben. Zu diesem Treffen waren neben den Mitgliedern des Vallendarer Stadtrats Vallendar sowie des Stadtrats Bendorf eingeladen.
Bereits im Jahre 2008 hatte die SPD sich sowohl für den Bau eines Fahrradweges entlang der B 42 als auch am Rheinufer ausgesprochen.

Damit sollte zum einen ein Radweg entlang der B 42 durch die Errichtung von Leitplanken und der Anlegung eines Grünstreifens ein sicherer Allwetterradweges geschaffen werden, und mit dem Radweg entlang des Rheinufers wäre die touristisch attraktivere Variante entstanden. Die Maßnahme entlang der B 42 wäre zu 100 % aus Bundesmitteln finanziert worden, Vallendar hätte lediglich die Kosten für Markierungsarbeiten im innerstädtischen Bereich bezahlen müssen.
Während sich der Verbandsgemeinderat seinerzeit für den Bau beider Varianten aussprach (mit den Stimmen der CDU-Mehrheitsfraktion), stimmte die CDU-Fraktion im Stadtrat gegen den Radweg entlang der B 42.

Die Stadtratsmitglieder aus Vallendar und Bendorf bedauerten gegenüber Minister Hendrik erneut diese nicht nachvollziehbare Haltung der CDU in den beiden Kommunen. Dadurch ist nunmehr eine verkehrssichere Radwegverbindung zwischen Vallendar und Bendorf bis zur Eröffnung der BUGA im April 2011 nicht mehr möglich, denn der Bau der Rheinufer-Variante wird aufgrund der ökologisch sensiblen Lage in diesem Naturschutzbereich nicht so schnell erfolgen können.
Staatsminister Hering erneuerte bei seinem Besuch die Zusage des Landes auf Bezuschussung der Rheinufer-Variante. Hierbei ist nach erfolgter Antragsstellung seitens der Stadt mit einem Zuschuss in Höhe von 65% zu rechnen. Aufgrund der prekären Finanzlage der Stadt Bendorf sollen hier 70% gewährt werden. Seitens der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Mayen-Koblenz ist ein Zuschuss von jeweils 100.000,- € bereits zugesagt.

Somit müssen die Städte Vallendar und Bendorf nach dem jetzigen Kostenstand jeweils 150.000,- € aufbringen.

 
 

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