SPD-Stadtratsfraktion in der KiTa Marienburg

Veröffentlicht am 03.02.2014 in Pressemitteilung

Foto: v.li.n. re. - Bildtext
Stadtbürgermeisterkandidat Peter Stäblein, Pastor Rüdiger Kiefer, SAC, Dr. Christa Weichert, Dieter Klöckner, MdL, KitA-Leiterin Petra Gerharz, Wolfgang Heitmann, Christa Priebe und Dr. Alfred Löhning führten Gespräch über die Zukunft der KiTa Marienburg

In der Kindertagesstätte Marienburg der katholischen Kirchengemeinde Vallendar trafen sich Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion mit der Leiterin der Einrichtung, Frau Petra Gerharz, und Pastor Rüdiger Kiefer, SAC.
Die Ratsmitglieder informierten sich vor Ort über den baulichen Zustand der KiTa und die notwendigen Sanierungsarbeiten. Wegen des absolut maroden Dachs, durch das es inzwischen bereits an einigen Stellen durchregnet, werden dringend erforderliche Maßnahmen allein schon im sechsstelligen Eurobereich liegen, so Pastor Kiefer.

Aus diesem Grunde hat die Kirchengemeinde beschlossen, das gesamte Betriebsgelände zu verkaufen, ob an die WHU, die Interesse gezeigt hat, oder an die Stadt Vallendar, obliegt der Entscheidung der jeweiligen Interessenten. Die Bauträgerschaft geht in jedem Fall an die Stadt Vallendar, wie es der Gesetzgeber vorsieht. Pastor Kiefer legte in dem Gespräch ebenso wie die Kitaleiterin Frau Gerharz größten Wert darauf, die Betriebsträgerschaft wie bisher bei der katholischen KiTa gGmbH zu belassen.
Die SPD-Stadtratsfraktion wartet derzeit auf die Ergebnisse der Prüfung durch die Verwaltung nach geeigneten Standorten für die künftige Kindertagesstätte. Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung neben der bestehenden Fläche der KiTa Marienburg vier weitere mögliche Standorte in Vallendar benannt.
Alle Gesprächsteilnehmer waren sich einig darin, dass an erster Stelle das Wohl der Kinder zu stehen hat „Für diese muss eine optimale Lösung gefunden werden“, so Stadtbügermeisterkandidat Peter Stäblein.
Bei einer Entscheidung für den derzeitigen Standort der KiTa wäre während der umfangreichen und langwierigen Umbau- bzw. Sanierungsarbeiten eine Unterbringung der Kinder in Containern erforderlich. Außerdem lässt das Gelände eine erstrebenswerte Erweiterung und einen neuen Zuschnitt nicht zu, so Pastor Kiefer.
Aus diesem Grunde spricht sich der Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde für einen neuen Standort aus.
In den nächsten Wochen wird die SPD-Stadtratsfraktion in mehreren Gesprächen das weitere Vorgehen erörtern, um alle Argumente abzuwägen und dann eine vernünftige und zukunftsweisende Entscheidung im Interesse aller Kinder und deren Eltern zu treffen, versicherte Fraktionsvorsitzender Dieter Klöckner, MdL zum Abschluss der Begegnung.

 
 

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