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Zur ersten Veranstaltung im Reigen der diesjährigen Aktivitäten der Vorsitzende der AG 60plus, Heino Witt Mitte Februar ins Weingut Wagner im Ehrenbreitsteiner Mühlental.

Mehr als dreißig Personen folgten der Einladung und starteten bei nahezu frühlingshaften Temperaturen ab Bahnhof Vallendar in Richtung Ehrenbreitstein. Im Weingut angekommen begrüßte zunächst Heino Witt alle anwesenden Gäste und zeigte sich erfreut über die sehr große Resonanz. Ganz besonders begrüßte er den Stadtbürgermeisterkandidaten Peter Stäblein, der es sich trotz eines vollen Terminkalenders nicht nehmen ließ, die Gruppe an diesem Tag zu begleiten.

Heino Witt wünschte ihm unter großem Beifall für den bevorstehenden Wahlkampf viel Erfolg! In einer kurzen Ansprache erläuterte Peter Stäblein den Gästen seine Motivation für die Kandidatur, ein Kernpunkt seines Programms sei dabei der demografische Wandel und die damit verbundenen Herausforderungen. Für die Schaffung „neuer und vor allem bezahlbarer Wohnformen im Alter“ im Zentrum Vallendars will er sich einsetzen. Diesen Projekten, aber auch vielen weiteren Themenschwerpunkten will er sich als Stadtbürgermeister stellen und in vielerlei Hinsicht  „Vallendar bewegen!“ Punkt 18 Uhr begrüßte dann der Hausherr Michael Wagner die Gäste aus Vallendar. Das Weingut Weinhaus Wagner ist gegenwärtig das größte zusammenhängende Weingut am Mittelrhein. Neben dem Riesling werden weitere zwölf Rebsorten im Mühlental angebaut! Authentisch und mit seiner überzeugenden Philosophie erklärte Michael Wagner die Entstehung der Weine bis ins Detail. Insgesamt sieben Weine, darunter einige mit DLG-Prämierung wurden verköstigt. Bei jeder Vorstellung der einzelnen Weine von Herrn Wagner wurde die Liebe zum Beruf und zum Wein spürbar. Zum Schluss seiner Ausführungen war ihm lang anhaltender Beifall gewiss. Ein deftiges Speisenangebot in den rustikalen Räumen des Weingutes Wagner rundete eine gelungene Weinprobe in gemütlicher Atmosphäre ab. Ein schöner Abend im Kreise der AG 60plus ging wieder einmal viel zu schnell zu Ende.

Arbeitsgemeinschaft 60 plus
Auf Einladung des neuen Vorsitzenden Heino Witt besuchte die Arbeitsgemeinschaft 60 plus die Sternwarte Sessenbach. Das Planetarium und die Sternwarte haben sich einen besonderen Namen gemacht für anschauliche und spannende Vorträge zum Thema Astronomie. Klaus Völkel betreibt seit mehr als 10 Jahren seine private Sternwarte im Westerwald.

Die leichtverständlichen Vorträge werden mit Hilfe interessanter und anschaulicher Präsentationen dargeboten. Mit Hilfe selbst produzierter Videos und anschaulichen Experimenten erklärte Klaus Völkel den Besuchern die komplizierten Vorgänge der Himmelskörper, deren Entstehung, Umlaufbahnen und Gravitation. Dazu gab es selbstverständlich zahlreiche Fragen und Erklärungsbedarf. Kein Problem für den ehemaligen Mediziningenieur Völkel, der mit viel Begeisterung sein Hobby zum Beruf gemacht hat und geduldig alle auftauchenden Fragen verständlich beantwortete.
Durch ein spezielles Teleskop für Sonnenbeobachtungen konnte die begeisterte Gruppe anschließend die aktuellen Sonnenaktivitäten mit den Protuberanzen beobachten. Im Planetarium wurde zum Schluss auf einem simulierten Sternenhimmel der Verlauf der vier Jahreszeiten verdeutlicht.
Den Informationsbesuch beendeten die Vallendarer Senioren mit einem Besuch in der Gaststätte Burg Grenzau. In gemütlicher Runde wurde weiter munter diskutiert und Vorsitzender Heino Witt für seine vorbildliche Organisation gelobt.

v.links n. rechts: Hubert Becker, Dieter Klöckner, MdL und Heino Witt

Über 6 Jahre leitete Hubert Becker sehr erfolgreich die Vallendarer Arbeitsgemeinschaft 60 plus und hat die Aufgabe jetzt aus Altersgründen an Heino Witt übergeben. Hubert Becker schaffte es, zahlreiche Senioren in die Aktionen der AG 60 plus einzubinden. Unter dem Motto „Senioren lernen ihre Heimat kennen“ fanden regelmäßige Exkursionen statt, die immer auf großes Interesse stießen.

Ausflugziele wie das Technik-Museum in Speyer, Heidelberg, Abtei Sayn, Schloss Bürresheim, Worms, Alken, Sinzig, Monreal und Münstermaifeld sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten, die im Laufe der Jahre auf dem Programm standen. Der Vortrag „Zeitzeugen berichten“ in einer Synagoge oder etwa ein Informationsabend zum Thema „Landminen“ sorgten für brisanten Gesprächsstoff. Die Besuche beim TV-Mittelrhein und der Rhein-Zeitung waren ebenfalls hochinteressante Programmpunkte.
Hubert Becker hat mit seinem großen Engagement zahlreiche SPD-Mitglieder und genauso viele Bürgerinnen und Bürger begeistern können. Die SPD-Vallendar dankt Hubert Becker für seine kompetente Arbeit, die er in all den Jahren mit Herzblut ausgeübt hat und wünscht ihm viel Glück und Gesundheit.

Der neue Vorstand 60 plus – Heino Witt 2. Reihe oben 3. v. links

Als neuer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft 60 plus wurde in dieser Woche der 65jährige Heino Witt in sein Amt gewählt. Sein Stellvertreter ist der 66jährige Heinrich Krebs. Landtagsabgeordneter Dieter Klöckner und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Vallendar hob in seiner Ansprache die Wichtigkeit der AG plus hervor. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der politischen Arbeit vor Ort. Angesichts der immer älter werdenden Gesellschaft und dem damit verbundenen Demografischen Wandel, kommen immer mehr Aufgaben im Bereich „Senioren“ auf die Parteien zu. Die Arbeitsgemeinschaft 60 plus leistet einen wichtigen Beitrag in der Seniorenarbeit. Die SPD-Vallendar wünscht Heino Witt viel Glück und ein gutes Händchen für seine bevorstehenden Aufgaben.

Am Samstag den 27. April besuchte eine große Gruppe Sympathisanten der Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD Vallendar, unterstützt durch „verdi“-Koblenz, die Universitätsstadt Heidelberg.
Trotz regnerischem Wetter waren fast alle gemeldeten Teilnehmer pünktlich an Bord und die Fahrt wurde in guter Stimmung angetreten werden. Ohne Störung erreichten wir zur vorgesehenen Zeit den Treffpunkt in Heidelberg, wo uns zwei charmante Stadtführerinnen erwarteten. In zwei Gruppen aufgeteilt begann die Führung auf dem Schlossberg, wo ab dem 13. Jh. eine der größten Schloss- und Festungsbauten Deutschlands errichtet wurde. Bauherren waren seinerzeit die Pfalzgrafen bei Rhein aus dem Hause Wittelsbacher und Heidelberg wurde damit Sitz der Verwaltung und das Herrschaftsgebiet wurde als Kurpfalz bezeichnet. Schon 1386 wurde die Universität Heidelberg gegründet und ist in Deutschland somit die älteste Universität.

Durch Heirat, Erbschaft oder Eroberungen wechselten die Besitzverhältnisse des Schlosses in den Jahren danach sehr oft und jeder neue Besitzer erweiterte die Anlage nach seinem Geschmack und in verschiedenen Stilrichtungen.
Unterschiedliche Herrscher bedeuteten auch unterschiedliche Religionen und so kam auch der Schwedische General Tilly als Heerfürer der Katholiken nach dem Sieg über den Protestanten Kurfürst Friedrich V. zur Besetzung und Macht in diesem Bezirk. Durch die Kriegseinwirkung wurde die Stadt schwer getroffen und die Bevölkerung litt große Not.
Aus Erbansprüchen des französische König Ludwig der XIV. aufgrund der Verwandtschaft zu Prinzessin Liselotte, bekannt als Liselotte von der Pfalz, begann ein erneuter Feldzug und Besetzung der Stadt durch französische Truppen mit zweimaliger Verwüstung. Nach Beendigung des „ Pfälzer Erbfolgekrieges“ 1697 baute man das zerstörte Heidelberg wieder auf. Das Schloss war aber nach der Zerstörung durch die Franzosen unbewohnbar und entsprach auch von der Lage nicht mehr den Vorstellungen und so entschloss der Kurfürst Karl III. Philipp, die Residenz nach Mannheim zu verlegen. Die Instandsetzung des Heidelberger Schlosses wurde daher eingestellt.
Heute sind die Ruinen und einzelne Gewölbe für Gäste wieder hergerichtet und erfreuen sich regem, internationalem Besucherandrang wobei hauptsächlich die prächtigen Fassaden und das „Große Fass“ Beachtung finden.
Im zweiten Weltkrieg wurde Heidelberg von alliierten Luftangriffen verschont, wohl im Hinblick auf die vorgesehene Einrichtung des amerikanischen Hauptquartiers in der schönen Stadt am Neckar. Nach Kriegsende waren zeitweise über 30 000 amerikanische Soldaten dort stationier und die höchsten militärischen Dienststellen angesiedelt. Die hohe Präsenz der Dienststellen endet nun im nächsten Jahr und somit auch eine weitere Epoche in der Stadtgeschichte.
Die Führung ging dann weiter durch die Altstadt mit ihren historischen Bauten und Fassaden, sowie den romantischen Lokalen und Studentenkneipen, wo Hunger und Durst nach der gekonnten und geistreichen Erklärungen der Stadtführerinnen gestillt wurden.
In zufriedener Stimmung fuhren wir wieder mit dem Bus nach Vallendar zurück. Trotz regnerischem Wetter war es für alle ein schöner, unterhaltsamer Tag.

Der Wettergott hatte ein Einsehen. Als die Besuchergruppe
der AG 60 plus der SPD Vallendar am Mittwoch den 29.März die
Burg Thurant zu sehen bekam, lockerte sich die Wolkendecke
und die Sonne kam zum Vorschein. So konnte die Burgruine intensiv
in Augenschein genommen werden.
Die Burg Thurant wurde Ende des 11.Jh. von einem Welfen, dem
Pfalzgrafen Heinrich I erbaut, der aber keine Nachkommen hatte.
Schon in den ersten 50 Jahren nach der Erbauung hatte die
Burg verschiedene Besitzer , auch Raubritter, bis die Erzbischöfe von
Trier und Köln die Anlage eroberten und dann die Burg mit
einer mächtigen Trennwand in zwei Hälften teilten, eine Kölner und
eine Trierer Seite, wobei jede Seite einen Wehrturm und einen eigenen
Zugang erhielte.
Ab dem 16. Jh. wurde die Burg, nachdem sie teilweise zerstört war,
als Steinbruch benutzt. Nur die beiden Türme und ein Nebengebäude
blieben erhalten.

Heute befindet sich die Burg in Besitz der Familien Wulf und Allmers, die
zusammen mit einem Verein die Burg erhalten.
Als besondere Sehenswürdigkeit gilt die Burgkapelle in der Trierer Burg
mit einem Barockaltar aus 1779 und einem Taufstein von 1515 sowie alten
Wand-und Deckenfresken.
In der Kölner Burg ist besonders das Wappenzimmer und das Jagdhaus
mit antiken Waffen und Rüstungen sowie der begehbare Wehrturm zu
erwähnen. Alles in Allem ist die Burganlage von der Besuchergruppe als
besonders eindrucksvoll und sehenswert bezeichnet worden, wobei natürlich
der weite Blick über das Moseltal nicht an letzter Stelle stand.
Zum Abschluss des Tages wurde in einer Weinstube in Alken in gemütlicher
Runde das Gesehene besprochen und die leiblichen Bedürfnisse gestillt,
währen draußen sich die Sonne wieder hinter Regenwolken zurückzog.

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Die Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD Vallendar besuchte am 20. Juni das Kloster Arnstein bei Obernhof an der Lahn. Trotz widrigem Wetter fanden sich 20 interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger zusammen , um die Führung im Kloster durch Pater Bornefeld zu erleben. In ruhiger, gelassener Art erklärte Pater Bornefeld den Werdegang des Klosters, die Arbeit der Priester und die Besonderheiten der Anlage. Das Kloster entstand im 11.Jh. aus einer Burganlage heraus, die Sitz der Grafen zu Arnstein war. Die Burg wurde aufgegeben, der Burgherr trat in den damaligen Orden der Prämonstratenser ein, seine Frau ging in ein Frauenkloster, die Burg Arnstein wurde teilweise abgerissen und nach und nach im 12 Jh. durch eine romanische Klosterkirche ersetzt. Im Laufe der Zeit ist durch die verschiedenen Äbte der Klostergemeinschaft die Kirche vergrößert, sowie den damaligen Bau- und Kunstrichtungen gemäß, mit gotischen Fenstern und Decken versehen worden. Das Chorgestühl und der Fliesenboden stammen noch aus der Zeit um 1200. In den früheren Zeiten wurde streng getrennt zwischen den geistlichen Herren und den einfachen Brüdern. Die hohe Geistlichkeit betrat die Kirche vom separaten Wohn-und Aufenthaltsbereich über einen Kreuzgang um acht -mal am Tage die vorgeschriebenen Gebete und Rituale abzuhalten. Die Brüder, die hauptsächlich in den Gärten und Werkstätten arbeiteten, mussten über einen abgetrennten Gang die Kirche zu den Gottesdiensten durch das „Paradies“ ,eine Art Windfang, betreten. Dieser Gang ist heute der Hauptzugang und vermittelt dem Besucher die strengen Vorgaben im damaligen Klosterleben. Auch ist hier eine Gedenktafel für den früheren Superprior Pater Alfons Spix angebracht, der 1942 von der Gestapo verhaftet wurde. Er gestattete damaligen polnischen Zwangsarbeitern am Gottesdienst teil-zunehmen. Pater Spix starb im Konzentrationslager Dachau. Hinter dem Haupteingangstor, mit Kunstschmiedearbeiten aus dem 12. Jh., ist ein unscheinbares Engelsgesicht in einen Pfeiler eingemeißelt , ebenfalls aus der Zeit stammend. Der freundliche, steinerne Engel begrüßt die Besucher immer mit dem gleichen Ausdruck im Gesicht, statt eines je nach Laune veränderlichen , menschlichen Wesen. Hier beginnt Ruhe und Frieden. Im Zuge der Säkularisierung wurde das Kloster 1803 aufgehoben. Ab 1919 wiederblegt, gehört heute das Kloster Arnstein der Ordensgemeinschaft von den Heiligsten Herzen Jesu (SSCC) an und wird von 4 Padres und einem Bruder bewohnt und mit Hilfe einiger Angestellten verwaltet. Nach der Führung kehrte die Besuchergruppe in einem schönen Lokal in Weinähr ein , wo der gelungene Tag in fröhlicher Runde ausklang.

Den Senioren 60 plus der Vallendarer SPD mangelt es selten an guten Ideen, aber diesmal war das Ausflugsziel besonders attraktiv. Im vollbesetzten Bus machte sich die Gruppe unter Leitung von Hubert Becker auf den Weg zum Technik Museum nach Speyer. Nicht nur Ortsvereinsmitglieder hatten sich für diese Fahrt gemeldet, auch einige Bürgerinnen und Bürger aus der Verbandsgemeinde waren erfreulicherweise mit dabei. Die technisch interessierten Besucherinnen und Besucher kamen voll auf ihre Kosten und waren total begeistert. Auf einer Hallenfläche von 25.000 m² und 100.000 m² Freigelände befinden sich zahlreiche Exponate aus dem Fahrzeug- und Flugzeugbau. In der denkmalgeschützten Liller Halle reihen sich Attraktionen an Attraktionen. Oldtimer vom Feinsten, Flugzeuge, Motorräder, Dampflokomotiven, Hubschrauber, Feuerwerkfahrzeuge, Rüdiger Nehbergs Floß, mit dem er im Jahr 2000 den Atlantik überquerte, rasante Dragster, Orgeln und ein wunderschönes Nostalgiekarusell. Eine weitere Abteilung weist auf die bekanntesten rheinland-pfälzischen Erfinder hin, darunter der Vallendarer Dipl. Ing. Heinz Rath, auch als „Minenwolf“ international bekannt. Er war persönlich mit angereist und erklärte auf Wunsch seine Erfindung. Heinz Rath gilt als Vater der modernen Scheibenbremse, was ihm sogar das Bundesverdienstkreuz einbrachte.

Im Außenbereich gehören zu den Hauptattraktionen das größte in Serie gebaute propellergetriebene Flugzeug der Welt, die Antonow An-22, das U-Boot U 9, ein Lufthansa Jumbo-Jet, diverse Jagdbomber, der Seenotkreuzer John T. Essberger und das Hausboot der Kelly Familie. Fast alle Exponate können auch von innen besichtigt werden, was bei dem jetzigen Aprilwetter besonders gern und ausführlich genutzt wurde. Seit 2008 besteht die Raumfahrthalle, deren Bauweise an das Weltraummuseum der NASA erinnert. Hauptattraktion der Ausstellung ist ein Prototyp der früheren sowjetisch-russischen Raumfähre Buran, die OK-GLI, mit der im Rahmen des Raumfährenprogramms der Sowjetunion in 24 Versuchsflügen das Flugverhalten in der Atmosphäre und die Landung erprobt wurde. Desweiteren ist die Entwicklung der bemannten Raumfahrt bis hin zur Internationalen Raumstation (ISS) eindrucksvoll dargestellt. Außer Triebwerken, originalen Raumanzügen, Astronautenkost, Mondfähre und Mondfahrzeug wird viel zusätzliches Informationsmaterial rund um die Raumfahrt gezeigt.
Begeisterte VESPA-Roller Fahrer machten auch einen Abstecher in die Sonderausstellung 66 Jahre Vespa – der Kultroller. Einige besuchten auch das Museum Wilhelmsbau, das die Besucher in die Zeit um die Jahrhundertwende zurückversetzt, andere ließen sich auch nicht die Gelegenheit entgehen, den nicht weit entfernten Speyer Dom aufzusuchen.
Der Film „Blue Planet“ im IMAX DOME Filmtheater war der krönende Abschluss des Tages. Der in 350 km Höhe gedrehte Großformatfilm zeigte gigantische Bilder, aufgenommen von der Internationalen Raumstation (ISS) mit Blick auf unsere Erde. Der Film verdeutlichte das zerbrechliche Gleichgewicht der Ökosysteme unseres Planeten Erde. Rücksichtsloser Raubbau und Ausbeutung von Bodenschätzen, gefährden die Lebensbedingungen auf der Erde und letztlich unsere eigene Existenz. Ein durch und durch schöner, aber auch nachdenklicher Film.
Der von den SPD-Senioren organisierte Ausflug gehörte in diesem Quartal mal wieder zu den Höhepunkten des Veranstaltungskalenders der Vallendarer Sozialdemokraten.

Den Senioren 60 plus der Vallendarer SPD mangelt es selten an guten Ideen, aber diesmal war das Ausflugsziel besonders attraktiv. Im vollbesetzten Bus machte sich die Gruppe unter Leitung von Hubert Becker auf den Weg zum Technik Museum nach Speyer. Nicht nur Ortsvereinsmitglieder hatten sich für diese Fahrt gemeldet, auch einige Bürgerinnen und Bürger aus der Verbandsgemeinde waren erfreulicherweise mit dabei. Die technisch interessierten Besucherinnen und Besucher kamen voll auf ihre Kosten und waren total begeistert. Auf einer Hallenfläche von 25.000 m² und 100.000 m² Freigelände befinden sich zahlreiche Exponate aus dem Fahrzeug- und Flugzeugbau. In der denkmalgeschützten Liller Halle reihen sich Attraktionen an Attraktionen. Oldtimer vom Feinsten, Flugzeuge, Motorräder, Dampflokomotiven, Hubschrauber, Feuerwerkfahrzeuge, Rüdiger Nehbergs Floß, mit dem er im Jahr 2000 den Atlantik überquerte, rasante Dragster, Orgeln und ein wunderschönes Nostalgiekarusell. Eine weitere Abteilung weist auf die bekanntesten rheinland-pfälzischen Erfinder hin, darunter der Vallendarer Dipl. Ing. Heinz Rath, auch als „Minenwolf“ international bekannt. Er war persönlich mit angereist und erklärte auf Wunsch seine Erfindung. Heinz Rath gilt als Vater der modernen Scheibenbremse, was ihm sogar das Bundesverdienstkreuz einbrachte. Im Außenbereich gehören zu den Hauptattraktionen das größte in Serie gebaute propellergetriebene Flugzeug der Welt, die Antonow An-22, das U-Boot U 9, ein Lufthansa Jumbo-Jet, diverse Jagdbomber, der Seenotkreuzer John T. Essberger und das Hausboot der Kelly Familie. Fast alle Exponate können auch von innen besichtigt werden, was bei dem jetzigen Aprilwetter besonders gern und ausführlich genutzt wurde. Seit 2008 besteht die Raumfahrthalle, deren Bauweise an das Weltraummuseum der NASA erinnert. Hauptattraktion der Ausstellung ist ein Prototyp der früheren sowjetisch-russischen Raumfähre Buran, die OK-GLI, mit der im Rahmen des Raumfährenprogramms der Sowjetunion in 24 Versuchsflügen das Flugverhalten in der Atmosphäre und die Landung erprobt wurde. Desweiteren ist die Entwicklung der bemannten Raumfahrt bis hin zur Internationalen Raumstation (ISS) eindrucksvoll dargestellt. Außer Triebwerken, originalen Raumanzügen, Astronautenkost, Mondfähre und Mondfahrzeug wird viel zusätzliches Informationsmaterial rund um die Raumfahrt gezeigt. Begeisterte VESPA-Roller Fahrer machten auch einen Abstecher in die Sonderausstellung 66 Jahre Vespa – der Kultroller. Einige besuchten auch das Museum Wilhelmsbau, das die Besucher in die Zeit um die Jahrhundertwende zurückversetzt, andere ließen sich auch nicht die Gelegenheit entgehen, den nicht weit entfernten Speyer Dom aufzusuchen. Der Film „Blue Planet“ im IMAX DOME Filmtheater war der krönende Abschluss des Tages. Der in 350 km Höhe gedrehte Großformatfilm zeigte gigantische Bilder, aufgenommen von der Internationalen Raumstation (ISS) mit Blick auf unsere Erde. Der Film verdeutlichte das zerbrechliche Gleichgewicht der Ökosysteme unseres Planeten Erde. Rücksichtsloser Raubbau und Ausbeutung von Bodenschätzen, gefährden die Lebensbedingungen auf der Erde und letztlich unsere eigene Existenz. Ein durch und durch schöner, aber auch nachdenklicher Film. Der von den SPD-Senioren organisierte Ausflug gehörte in diesem Quartal mal wieder zu den Höhepunkten des Veranstaltungskalenders der Vallendarer Sozialdemokraten.

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Die Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD Vallendar besuchte am Mittwoch den 14. März mit einer beeindruckend großer Zahl interessierter Mitbürger das Schloss Bürresheim bei Mayen. Schloss Bürresheim, aus einer im 12 Jh. erbauten, zweiteiligen Burganlage , der „Kölner-“ und der „Trierer-Burg“ entstanden, wurde nie zerstört und gehört zu den wenigen noch erhaltenen historischen Bauwerken unseres Landes. Die verschiedenen Besitzer haben im Laufe der Zeit mit Umbauten und Erneuerungen das heutige Bild des Schlosses geschaffen, das noch bis Anfang des 20.Jh. bewohnt war. Im Wesentlichen waren die Herren von Breidbach für die Um-und Ausbauten verantwortlich, deren Nachkommen auch den Innenausbau vorantrieben und durch Sammeln von unterschiedlichen Objekten die heutige Inneneinrichtung vervollständigten. Auffallend ist die Vielzahl unterschiedlicher Möbel und Gemälde, die jedoch nicht einer zusammenhängenden Stil-Richtung zugehören. Da steht ein mächtiger, aber schlichter 12-Zentner Schrank mit extrem dicken Türen und Seitenteilen und gegenüber ein filigraner Intarsien-Schreibtisch. Wertvolle Deckenlüster aus den Niederlanden, gläserne Wappenscheiben aus dem 15.Jh. in Erkerfenster eingesetzt, ein mit Ziegenleder tapeziertes Musikzimmer und umfangreiche Ahnentafeln in verschiedenen Variationen zieren die Räumlichkeiten. Insgesamt ein beachtliches Zeugnis rheinischer Wohnkultur. Das Schloss ist heute im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz und ist ähnlich wie die Burg Eltz lohnendes Ausflugsziel in der Vordereifel. Nach der offiziellen Führung im Schloss, die sehr professionell und mit fundiertem Wissen verlief, traf sich die Besuchergruppe in einer historischen Mühle an der Nette zum gemütlichen Tagesausklang. Man war sich einig, einen erfreulichen Nachmittag erlebt zu haben.

Veranstaltungen

Die 60pluser laden ein!
Treffpunkt: Am 28.10.16,um 16.00 Uhr im Lokal.
Anmeldungen bitte an Heino Witt:
Mail: heinowitt@googlemail.com
oder Tel: 0261/667043

Herzlichst,
Wolfgang Heitmann (Vorsitzender SPD Vallendar)
und Heino Witt (Vorsitzender AG 60 Plus)

 

Foto: http://www.1zoom.me/de/wallpaper/477038/z6246.5/