Literarische Weinprobe der AsF Vallendar

Weinprobe

Foto von li.n.re.: AsF-Vorsitzende Jutta Hofmann bedankte sich bei den beiden Referentinnen Dr. Christa Weichert und Sigrid Lemle-Westermeier für den gelungenen Abend

Der Arbeitskreis sozialdemokratischer Frauen der Verbandsgemeinde Vallendar veranstaltete in der Arbeiterwohlfahrt in Vallendar eine literarische Weinprobe. Vor einem bis auf den letzten Platz besetzten Publikum machten die beiden Referentinnen Frau Dr. Christa Weichert und Frau Sigrid Lemke-Westermeier den Abend zu einem Erlebnis. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Jutta Hofmann überzeugte und beeindruckte Frau Weichert die Gäste mit ihrem  großen Wissen über die Vallendarer Weine und dem Weinbau. Frau Sigrid Lemke-Westermeier überraschte alle mit ihren wunderbar selbst verfassten Gedichten.

Die Weinprobe wurde mit einer Runde Winzersekt „Champagner made in Vallendar“ eröffnet. Es folgten ein Spätburgunder in weiß „Blanc de Noir“, ein Riesling, ein Chardonnay, ein Spätburgunder und zum krönenden Abschluss ein Weinbergpfirsichlikör, alle, ausser dem Rotwein, aus Vallendar. Die Gäste durften mit Frau Weichert den Wein riechen, schmecken und erleben. Sie erfuhren,  dass die erste urkundliche Erwähnung des Weinbaus in Vallendar aus dem Jahre 1052 stammt, als Kaiser Heinrich lll. einem Goslaer Stift den „Vallendarer Königshof“ samt Weinbergbesitz vermachte. Nach dem 1. Weltkrieg entstand eine Rebenveredelungsanlage, 1954 wurden Wingerte des Gut Besselich angepachtet, auch Mallendar und Sonnenhang Herrengarten in Vallendar kamen dazu. Ende der 60 Jahre ließ jedoch der Bedarf an veredelten Reben mehr und mehr nach.  Die Vallendarer Rebschule verblieb als letzte staatliche Einrichtung dieser Art in der Region bis auch sie 1971 aufgelöst wurde. 1983 ging das Gelände als Ausgleich für Weinbergsverluste durch den Bau der B 42 in den Besitz des Weingutes Zwick in Hammerstein über.

1984 wurde der Weinbau Ortsausgang Vallendar  Richtung Bendorf an der B 42 entlang bis hoch zur Autobahn durch das Weingut wieder ins Leben gerufen und über die Jahre immer weiter vergrößert und ausgedehnt. In der Ebene wachsen Riesling, Chardonnay, Rivaner und Spätburgunder. Ausserdem die Würzertrauben für den Winzersekt „Vallendarer Königshof“. 2012 wurden Querterrassen mit einer modernen Tröpfchenbewässerung neu angelegt. Auch die Weinbergpfirsichbäume für den Pfirsichlikör wurden hinter der alten Rebschule neu angepflanzt. Der Riesling ist die vorherrschende Rebe am Rhein. Sie kann gut Trockenheit vertragen. Der Jahrgang 2014 hatte durch die Nässe im September viel Fäulnis . Dadurch musste früher geerntet und auch vieles vernichtet werden. Den Chardonnay gibt es seit 1991 in Deutschland und ist eine empfindliche Rebsorte. Auch Fragen zur Reblaus und Veredelung der Weinstöcke wurden von Frau Weichert beantwortet.

Zwischen den einzelnen Proben wurde von Frau Weichert  immer wieder der Bogen zu Frau Lemke-Westermeier gespannt. Diese brachte gekonnt und poetisch, auf die einzelnen Weine abgestimmt, mit Ihren Gedichten die Gäste zum Schmunzeln und Nachdenken über Träume zum Sekt, Träume von Norden nach Süden, sowie Gedanken zum Herbst und über die Frauen und Liebe und zum Schluß über das ganze Universum. Das Publikum war begeistert und belohnte beide mit einem großen Applaus.

Jutta Hofmann bedankte sich bei den Damen mit einem Blumenstrauß für diesen schönen gelungenen, interessanten Abend.

Der Wahlkampf geht in die Endphase. Zur mittlerweile fünften von  insgesamt sechs Wahlkampfveranstaltungen lud die SPD Vallendar in die Stadthalle ein.
Ortsvereinsvorsitzender Dieter Klöckner MdL begrüßte zunächst die anwesenden Bürgerinnen und Bürger, Vereinsvertreter und Gewerbetreibende sowie zahlreiche SPD Mandatsträger aus dem Stadtrat.
Stadtbürgermeisterkandidat Peter Stäblein erläuterte den Anwesenden in Form einer Power-Point Präsentation seinen persönlichen, beruflichen und kommunalpolitischen Werdegang. „Meine Motivation, das Stadtbürgermeisteramt auszuüben, ist die Liebe zu und die tiefe Verwurzelung in meiner Heimatstadt. Deswegen möchte ich mit allen Bürgerinnen und Bürgern Vallendar bewegen ,“ so Peter Stäblein.

Kurz und prägnant erklärte er den Anwesenden noch einmal das Programm und seine Ziele für die kommende Legislaturperiode bevor die Fragestunde eröffnet wurde- die Bürgerinnen und Bürger hatten das Wort. Eine rege Diskussionsrunde behandelte viele Themen, die das komplette Stadtgebiet Vallendars betreffen!

Wie ist Stand der Dinge in Sachen „Stadthalle Vallendar?“ Sind neue „Wohnformen im Alter“ im Stadtzentrum geplant? Wie sieht es aus mit Wohnraum für junge Familien? Angesprochen wurde auch die bestehende Parkplatzproblematik  in der Innenstadt, die Zukunft der Kita- Marienburg, fehlende Möglichkeiten der Personenbeförderung aus den einzelnen Stadtteilen ins Zentrum, Fragen zur Gastronomie und zum Erhalt der Infrastruktur in der Innenstadt. Alle diese Fragen und viele weitere  Themen wurden im Laufe der Gesprächsrunde im Wechsel durch die anwesenden Fraktionsmitglieder und den Bürgermeisterkandidaten nach bestem Wissen mit viel Sachkompetenz beantwortet.

Um die Bürger zukünftig stärker in kommunalpolitische Entscheidungsprozesse einzubinden, will Peter Stäblein im Falle seiner Wahl zum Stadtbürgermeister regelmäßig stattfindende „Stadtteilgespräche“ in den verschiedenen Stadtteilen durchführen. Auch ist es ihm ein großes Anliegen, in Abständen Gespräche mit den vielfältigen Institutionen, den Gewerbebetreibenden, Gastronomen und Vereinen der Stadt zu führen.

Zum Schluss des Bürgergespräches dankte er allen anwesenden Gästen für das zahlreiche Erscheinen, verbunden mit der Bitte, am Wahlsonntag unbedingt zur Wahl zu gehen und das kompetente Team der SPD Vallendar mit seinem Bürgermeisterkandidat Peter Stäblein zu wählen!

Widrige Wetterumstände konnten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nicht davon abhalten, dass Bürgerfest der Vallendarer SPD auf dem „Roodes“ zu besuchen. Mit Django Reinhardt, dem Duo „Becker und Becker“ und der Olympiasiegerin im Trampolinspringen Anna Dogonadze konnten prominente Mitstreiter zur Mitwirkung gewonnen werden. Mitglieder und Kandidaten aus Stadt- und Verbandsgemeinderat standen für interessante Gespräche rund um die Kommunalpolitik zur Verfügung. Auch Detlev Pilger MdB, Dieter Klöckner MdL, Fred Pretz sowie die Bürgermeisterkandidatin Karin-Küsel Ferber (Urbar) und Stadtbürgermeisterkandidat Peter Stäblein standen den interessierten Besuchern bei Kaffee und Kuchen oder einem leckeren Imbiss Rede und Antwort. Ein Infostand der Jusos rundete ein gelungenes Bürgerfest ab!

Ein bewegtes Fest für alle Bürgerinnen und Bürger

Mitwirkende:
Anna Dogonaze, Olympiasiegerin (Trampolin)
Django Rheinhardt,
Duo Becker & Becker,

Essen & Trinken – Motto: „Rot schmeckt“
Unterhaltung für Kinder und weitere Überraschungen…

„Brauchen Realisten Visionen?“
Unter diesem Motto stand der diesjährige Neujahrsempfang, zu dem die SPD-Stadtrats und Verbandsgemeindefraktion eingeladen hatte. Achim Hütten, Oberbürgermeister der Stadt Andernach und Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Mayen-Koblenz war als Gastredner genau der richtige Mann. Mit seiner ihm eigenen Dynamik und Kompetenz vermittelte er seine Vorstellungen von Visionen, die nichts, aber auch gar nichts gemeinsam mit Tagträumereien haben. „Nur mit Visionen sind wir in der Lage, die Realitäten in der Welt zu verändern“, war seine Botschaft. Ziele und Visionen sind für die meisten Menschen große Motivatoren. Wer sich ernsthaft ein konkretes Ziel setzt, tut sehr viel dafür, es auch zu erreichen. Dies gilt für Unternehmen, Privatpersonen, Institutionen sowie Parteien gleichermaßen. Es gibt viele Beispiele von Visionen, die oft allerdings erst mit großer Zeitverzögerung Realität geworden sind: das Heidelberger Programm der SPD von 1925, eine europäische Wirtschaftseinheit zu entwickeln oder die Agenda 2010, die trotz handwerklicher Fehler, Deutschland vom „kranken Mann Europas“ zum wirtschaftlichen Zugpferd des gesamten Kontinents entwickelt hat. Der Traum von der Wiedervereinigung der Bundesrepublik Deutschland und der damaligen DDR von den Visionären Willy Brandt und Egon Bahr wurde Realität.

Zielstebigkeit sowie Menschen bei der Umsetzung zu beteiligen und zu motivieren ist eine Voraussetzung, um aus Visionen Wirklichkeit werden zu lassen. Als tolles Beispiel auf kommunaler Ebene nannte Achim Hütten die „Essbare Stadt Andernach“. Was zunächst als Aprilscherz ausgelegt wurde, erweist sich mittlerweile als Erfolgsmodell für ganz Deutschland. Asphalt und Beton, hässliche Ecken in der Stadt – das wollten viele nicht mehr sehen. Und so hat man dort Öko-Äpfel, Tomaten, Bohnen, Pfirsiche und noch viel mehr angepflanzt. Jetzt nennt sich Andernach die „Erste essbare Stadt Deutschlands“, und die Bürger können gratis Obst und Gemüse ernten. Auf der Grünen Woche in Berlin wird Andernach mit einem Stand vertreten sein und zudem noch mit der Lenné-Medaille ausgezeichnet werden.
Ortsvereinsvorsitzender Dieter Klöckner begrüßte die etwa 100 Gäste im „Alten Haus Auf´m Nippes“, wo der traditionelle Neujahrsempfang nun schon zum 23. Mal stattfand.
VG-Bürgermeister Fred Pretz ging auf die Pläne des Bistums Trier/ Kita gGmbH ein. Geplant ist eine Reduzierung der Zuschüsse bei künftigen Kita-Neubauten in katholischer Trägerschaft. Falls es bedauerlicherweise dazu käme und die finanzielle Hauptlast die Kommunen zu tragen hätten, müsste auch über die Trägerschaft neu diskutiert werden. Dr. Matthias Rest, Fraktionsvorsitzender der SPD-Verbandsgemeindefraktion, erläuterte seine Vision von einer Integrierten Gesamtschule auf dem Mallendarer Berg in Kooperation mit der Stadt Koblenz.
Peter Stäblein, frischgewählter SPD-Bürgermeisterkandidat, präsentierte einige seiner Schwerpunkthemen für die Stadt Vallendar: schnellstmögliche Umsetzung des Neubaus der Stadt- und Kongresshalle gemäß Hochschulrahmenvertrag aus dem Jahre 2008 sowie Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, insbesondere für junge Familien und Senioren. Den Schul- und Bildungsstandort Vallendar möchte er stärken. Hierzu gehören natürlich auch die Kindertagesstätten. Parkraumbeschaffung im Innenstadtbereich für alle Bürger ist sein Ziel. Weitere Stärkung und Förderung des Tourismus, des Einzelhandels und der Gastronomie, Förderung des ehrenamtliches Engagements und der Vereine in der Stadt Vallendar stehen auf seiner Agenda.
Helena´s Musikschule präsentierte sich mal wieder in Hochform. Ein kleiner Ausschnitt des Repertoires ihres Könnens wurde von Kindern und Jugendlichen mit Unterstützung ihrer Lehrerinnen Helena Habetz-Kloss und Natalie Stefanova vorgetragen. Dabei war die Freude und Begeisterung der jungen Künstler Jan Feldmann, Natalie Habetz, Jan Feldmann, Tobias Muthig, Yil Eda Tayhus, Mareike Egenolf, Benedita und Felicita Witt deutlich zu spüren und wurde mit kräftigem Applaus honoriert.
Achim Hütten kommentierte dazu seine Vision: er stellt sich die jungen Leute irgendwann an der Mailänder Scala vor!

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Ortsbügermeister Sepp Gans, Ortsvereinsvorsitzender Dieter Klöckner, MdL, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Wolfgang Heitmann, stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Rita Schemmer, Bundestagskandidat Detlev Pilger, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Robert Steinebach, Bernd Schemmer (VG-AG), VG-Bürgermeister Fred Pretz und VG-Fraktionsvorsitzender Dr. Mattthias Rest

Sozialdemokraten feierten Sommerfest
Am letzten Augustwochenende feierte der SPD-Ortsverein sein traditionelles Sommerfest im Marienburgpark. Trotz des zunächst nicht besonders einladenden Wetters, folgten zahlreiche Gäste der Einladung des Ortsvereins. Zeitgleich mit dem Eintreffen des Bundestagskandidaten Detlev Pilger und dem Gesangsverein Germania e.V. ließ sich auch die Sonne blicken. Dieter Klöckner freute sich über den regen Zuspruch der Veranstaltung und begrüßte die Ehrengäste und bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Kommen.

Für das leibliche Wohl sorgte wieder einmal Grillmeister Hans Thedard mit leckeren Steaks und Würstchen. Für die Naschkatzen war das reichhaltige Kuchenbuffet eine große Verlockung. Beate Kessler hatte eine tolle Kinderüberraschung parat. Glitzertattoos, der absolute Renner und bei den Kleinen heißbegehrt, wurden von ihr auf Arme und Beine appliziert. Wer wollte, konnte sich auch schminken lassen.
Zufrieden stellten die SPD-Verantwortlichen fest, dass solche Gelegenheit wie das Sommerfest immer wieder auf großes Interesse stößt und die Möglichkeit gibt, in gemütlicher Runde jenseits der üblichen politischen Arbeit nette Leute zu treffen.

Zum traditionellen Neujahrsempfang sprach der rheinlandpfälzische Staatsminister der Finanzen, Dr. Carsten Kühl im gut besuchten „Alten Haus Auf‘m Nippes“ zum Thema „SPD 2010 – Zustand und Zukunft der Partei“. Ein heikles Thema für eine Neujahrsansprache sollte man meinen, aber Finanzminister Dr. Kühl gelang es glaubhaft, die Probleme zu benennen und offen über Defizite zu sprechen. Das nachlassende Interesse vieler Bürgerinnen und Bürger sich einer Partei anzuschließen ist bedauerlich. „Eine bemerkenswerte Ausnahme ist der SPD-Ortsverein Vallendar, der gegen den bundesweiten Trend sogar Mitgliederzuwachs verbuchen kann“ so Dr. Carsten Kühl. Seine Neujahrsansprache beschönigte nichts.

Der Zustand und die Zukunft der SPD als Volkspartei befinden sich in einer sehr kritischen Phase, die nur durch Geschlossenheit und aufrechten Kontakt zur Basis aus der Talsohle herauskommen kann. Dabei verwies er auf das Motto der rheinlandpfälzischen Landesregierung mit Ministerpräsident Kurt Beck an der Spitze: „Nah bei den Menschen zu sein.“ Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD Vallendar, Dieter Klöckner, begrüßte die Gäste zum Auftakt des Neujahrsempfangs im Namen des Stadt- und Verbandsgemeinderatsfraktion. Auch er räumte das schlechte Wahlergebnis für die Bundes-SPD ein, verwies gleichzeitig aber auf das gute Wahlergebnis vor Ort. VG-Bürgermeister Fred Pretz sprach über die innerstädtischen Baumaßnahmen der Stadt Vallendar, die im Rahmen der Erweiterung der Wissenschaftlichen Hochschule in Zukunft das Bild Stadt prägen werden. Der Bau der neuen Stadthalle ist ein wichtiges Thema, bei dem man die Interessen der Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreicher Vereine nicht aus den Augen verlieren darf. Dr. Matthias Rest verwies für die SPD-Verbandsgemeindefraktion auf die Notwendigkeit, dass sich alle vier Ortsgemeinden geschlossen zum Wohle der Bürger gemeinsam um die kommunalpolitischen Aufgaben zu kümmern haben und sich bewusst dafür einsetzen müssen, dass die Verbandsgemeinde mit der Stadt und den drei Ortsgemeinden unser gemeinsames „kommunalpolitisches Zuhause“ ist. Wie jedes Jahr wurde der Neujahrsempfang musikalisch von Lehrern und Schülern von „Helenas Musikschule“ gestaltet. Viele junge Talente werden in der Musikschule gefördert. Bei den zahlreichen öffentlichen Auftritten kann man sich immer wieder über das hohe Niveau der Darbietungen freuen. Nächster Auftritt der Musikschule ist am 25. Februar, 18.00 Uhr in der WHU anlässlich der Ausstellungseröffnung „Frei und links“- Sozialdemokratische Programmatik und Politik seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Dazu sind an dieser Stelle auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Auf dem Foto oben v.l. n. rechts: Staatsminister Dr. Carsten Kühl, SPD-Vorsitzender Dieter Klöckner, MdL, VG-Bürgermeister Fred Pretz, VG-SPD-Fraktionssprecher Dr.Matthias Rest, stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Rita Schemmer und der Niederwerther Ortsbürgermeister Sepp Gans .

Die Sozialdemokraten in Vallendar, Ortsverein sowie Stadtrats- und Verbandsgemeinderats-fraktion hatten am Sonntag zum diesjährigen Neujahrsempfang ins „Alte Haus Auf `m Nippes“ eingeladen.

Voller Zuversicht beurteilten der Stadtratsvorsitzende Dieter Klöckner, MdL, die Vorsitzende der Verbandsgemeinderatsfraktion Brigitte Heitmann-Weiß und Verbandsbürgermeister Fred Pretz die zukünftigen Entwicklungen in der Verbandsgemeinde Vallendar. Für Vallendar ergeben sich in naher Zukunft durch finanzielle Zuwendungen von Landesmitteln enorme Chancen, die von den Parteien entscheidungsfreudig und verantwortungsvoll im Interesse der Bürgerinnen und Bürger wahrgenommen werden müssen, riet Verbandsbürgermeister Fred Pretz.
Im vollbesetzten Haus Auf `m Nippes trafen sich neben Vertretern aller Parteien und zahlreicher Vereine auch die beiden Hochschulrektoren sowie Persönlichkeiten der Kirche, Vertreter aus Politik und Gesellschaft zum traditionellen Neujahrsempfang der Vallendarer SPD. Unter Leitung von Frau Habetz-Klotz begeisterten die jungen Künstler von Helenas Musikschule mit wunderbaren Beiträgen.

Helenas Musikschule hatte einen tollen Auftritt und stieß beim Publikum auf große Begeisterung. Ein großes Lob für die jungen Nachwuchskünstler und ihrer Lehrerin Frau Habetz-Klotz.

Mit spielender Leichtigkeit und großem Engagement trugen die Kinder ihre Lieder vor. Dabei konnte jeder ahnen, wie viel Mühe und Ausdauer aufgebracht werden musste, um diese Leistungen der Öffentlichkeit zu präsentieren.
In seiner Neujahrsansprache zum Thema „Starke Kommunen braucht das Land“, betonte Karl Peter Bruch, Staatsminister des Innern und für Sport und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, die außerordentliche Bedeutung intakter Kommunen für die Bevölkerung. Die Kommunalpolitik des Landes ist darauf ausgerichtet, die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für eine eigenverantwortliche Entwicklung der kommunalen Gebietskörperschaften zu schaffen, zu sichern und auszubauen. Die demographische Entwicklung geht in die Richtung: älter, weniger, weniger jung.

 

Nach dem offiziellen Teil des Neujahrsempfangs war Gelegenheit für ganz persönliche Begegnungen und Gespräche.

Daraus ergeben sich wichtige Entscheidungen für die Zukunft, so Staatsminister Karl Peter Bruch. Die Kommunal- und Verwaltungsreform gehört zu den politischen Schwerpunkten der rheinland-pfälzischen Landesregierung. An der Kommunalstruktur von rechtlich eigenständigen Ortsgemeinden, Verbandsgemeinden, verbandsfreien Gemeinden, Landkreisen und kreisfreien Städten wird die Landesregierung festhalten, schließt aber notwendige Reformen nicht aus.

Verbandsbürgermeister Fred Pretz, Vorsitzende der Verbandsgemeinderatsfraktion Brigitte Heitmann-Weiß, Fraktionsvorsitzender Dieter Klöckner, MdL, Ortsbürgermeister von Niederwerth – Sepp Gans und Staatsminister Karl Peter Bruch im Gespräch vor dem offiziellen Teil des Neujahrsempfang 2008 der Vallendarer Sozialdemokraten (von links nach rechts).

Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass es immer einfacher ist, bei den anderen mit Veränderungen anzufangen als bei sich selbst, betonte Staatsminister Karl Peter Bruch. Die 2357 Gemeinden in Rheinland-Pfalz sollen erhalten bleiben, denn sie sind Kernpunkt einer lebendigen Gemeinschaft.

Noch heute ist der Sankt Martinstag mit vielen Bräuchen verbunden: Martinsgans, Martinswecken, bunte Lichter – und selbstverständlich muss St. Martin hoch zu Ross den Fackel- und Laternenzug anführen. Wunderschöne und größtenteils selbst gebastelte Laternen erleuchteten am 2. Sonntag im November den Burgplatz von Vallendar. Viele Kinder hatten sich mit ihren Eltern, Lehrern und Erziehern dort versammelt, bis sich endlich der St. Martinszug in Bewegung setzte.

Vorher wurden jedoch die Kinder und Erwachsenen von dem köstlichen Waffel- und Glühweinduft angelockt, der über dem Platz schwebte. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen hatte auch in diesem Jahr riesige Mengen Waffelteig, Glühwein und Kinderpunsch vorbereitet. Dieses Angebot fand regen Zuspruch und es entstanden lange Warteschlangen am SPD-Stand. Geduldig warteten die Kinder mit ihren Eltern auf die frisch gebackenen Waffeln. Die Helferinnen und Helfer hatten alle Hände voll zu tun! Eine kleine Verschnaufpause gab es nur, als der St. Martinszugs durch die Vallendarer Gassen zog.

Anschließend kamen alle kleinen und großen Teilnehmer zum traditionellen Martinsfeuer zurück auf den Burgplatz, obwohl der „Wettergott“ es an diesem Tag nicht besonders gut meinte. Trotzdem tat der Regen der tollen Atmosphäre keinen Abbruch. Leuchtende Laternen und mindestens genauso leuchtende Kinderaugen machten diesen winterlichen Abend zu einem wunderbaren Erlebnis. Ein Teil des Erlöses kommt auch in diesem Jahr wieder einem sozialen Zweck zugute.