SPD- Fraktion im Verbandsgemeinderat Vallendar, Dr. Matthias Rest

Dr. Matthias Rest
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, geehrte Frau Beigeordnete Heitmann-Weiß, verehrte Herren Beigeordnete Münz und Wagner, geehrter Herr Stadtbürgermeister Hahn, geehrte Herren Ortsbürgermeister Kohl und Gans und Rockenbach, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung, geehrte Ratskolleginnen und Ratskollegen.
Uns liegt heute abend der zweite „doppische“ Haushalt zur Beratung + Beschlussfassung vor und wir werden gewiss noch einige Jahre benötigen, um uns sicher im Ergebnis- und Finanzhaushalt und zwischen den Produkten zu bewegen. Bei der Vorberatung in der Fraktion stolpert man über die eine oder andere Produktbeschreibung, die besser + präziser formuliert werden könnte – aber das ist kein Thema heute abend, sollte im Laufe des Jahres aufgegriffen werden, wie dieses auch schon in der HH-Rede vor einem Jahr von Frau Heitmann-Weiß angemahnt worden war. Wirtschaftskrise, wachsende Schulden bei den Kommunen, Einbrüche bei der Gewerbesteuer sind die finanziellen Parameter, die uns auch in diesen Haushaltsberatungen begleiten. Zugleich spüren wir die Aber, da die Zahlen rückläufig sind, selbst im Radio geworben wird [Realschule Plus Traben-Trabach]. Eine große Zahl zur Verdeutlichung: Zwischen Ende 2004 und Juni 2009 ist die Bevölkerungszahl von Rheinland-Pfalz um 42.000 Einwohner zurück gegangen, eine Zahl, die größer ist als die Bevölkerung von Bendorf + der Verbandsgemeinde Vallendar zusammen. Wir brauchen nicht nur langfristig, sondern mittelfristig, eigentlich schon ab sofort – eine wachsende interkommunale Zusammenarbeit. Einmal mit unseren Nachbargemeinden: Koblenz, Bendorf, den Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen + Montabaur. Die gemeinsame Feuerwehrleiter, die immer wieder zitiert wird, kann nicht die Eintagsfliege bleiben. Wenn die Verwaltungen beispielsweise von Bendorf und den Verbandsgemeinden Höhr + Vall. einzelne Arbeitsbereiche schwerpunktmäßig jeweils für den anderen mit erledigen, was die heutige Kommunikationstechnik in hohem Maße begünstigt, ließen sich mit Sicherheit schon jetzt große Synergieeffekte erzielen, die sich kostensparend auswirken werden. Wenn wir in diesem Sinne über uns – auch wörtlich genommen – hinaus und zusammen wachsen, werden wir auch besser für die Zukunft gerüstet sein und als eigenständige Kommunen mit unseren Einrichtungen besser bestehen können. Ein ganz handfestes Beispiel ist unsere RealschulePlus auf dem Mall. Berg. Der Einzugsbereich unserer Schule erstreckt sich schon seit Jahren weit über die Grenzen der Verbandsgemeinde hinaus; Schüler aus Ko (rechtsrheinisch), den Verbandsgemeinden Höhr + Montabaur + anderen Orten besuchen unsere Schule. Dieser Tatbestand ist in der kürzlich beschlossenen Fortschreibung des Schulentwicklungsplans des Kreises unserer Meinung nach nur unzureichend bzw. überhaupt nicht berücksichtigt worden. Denn die Grenzen unserer Verbandsgemeinde sind zugleich Kreisgrenzen – und der Kreis war nicht bereit oder willens, auf der rechten Rheinseite über seinen Tellerrand hinaus zu schauen und mit Ko und dem Westerwaldkreis die künftige Schulentwicklung abzustimmen + zu planen. Es wird unser aller Einsatz und Engagement erfordern, unserer RealschulePlus den Rücken – auch finanziell – zu stärken. Was in dieser Schule geleistet wird, verdient unsere höchste Anerkennung (vgl. auch letzte Ausgabe „Blick“). Wir werden uns zugleich aber weiter energisch für die Weiterentwicklung unserer Realschule zu einer IGS einsetzen. Denn wir sind überzeugt: Eine Integrierte Gesamtschule mit Standort Mallendarer Berg wäre ein idealer Standort, um die Lücke im schulischen Angebot auf der rechten Rheinseite zu schließen. Als „IGS für die Region“ – so sind wir sicher – hat unsere Schule optimale Chancen und wird zukunftsfähig sein. Dafür lasst uns alle werben, kämpfen. Auf ein zweites Beispiel darf ich hier noch kurz eingehen, und zwar die Förderung von Tourismus und Wirtschaft. Ein Einstieg ist gemacht, indem sich die Verbandsgemeinde Vall. bei der BuGa mit einem eigenen Beitrag einbringen wird. Das aber muss weiter entwickelt werden. Die Verbandsgemeinde verfügt über ein reichhaltiges Potenzial an vielfältigen Attraktionen und Einrichtungen, die stärker als bislang geschehen beworben werden sollen, um Gäste und Touristen auch in unsere Verbandsgemeinde zu lenken. Ich darf in diesem Zusammenhang auf unseren Antrag zur „Vermarktung der Verbandsgemeinde“ hinweisen, der Ihnen vorliegt. Vorrangig erscheint uns – wie in anderen Verbandsgemeinde längst geschehen – die Einrichtung eines eigenen Internetportals, aber auch die Erstellung von Werbebroschüren und anderen Werbemitteln. Zur Erfüllung dieser Aufgabe wird die Einstellung von 2.000€ bei Haushaltsstelle 5.7.5.2 beantragt. Ziel ist die professionelle Profilierung der Verbandsgemeinde als Tourismusgemeinde und Ausflugsziel, wie es in der Produktbeschreibung heißt – und damit zugleich Stärkung der heimischen Wirtschaft. Hier ist interkommunale Zusammenarbeit par excellence gefordert, und zwar einmal „nach innen“, also in Zusammenwirken mit Stadt und den Ortsgemeinden, und zum anderen mit unseren Nachbargemeinden. Nur so, wenn wir die Reize und Vielfalt unserer Region offensiv darstellen, können wir für „einen Besuch oder ein Wiederkommen in unsere Region“ erfolgreich werben. Andere Verbandsgemeinden haben so ein weiteres wirtschaftliches Standbein aufgebaut. Zum touristischen Angebot gehört auch ein attraktives Rad- und Wanderwegenetz. Rad- und Wanderwege verbinden, sie halten sich nicht an Gemeindegrenzen. Der Rheinsteig führt durch die VG. Der rechtsrheinische Fernradweg endet jedoch in Vallendar, es fehlt der Anschluss nach Bendorf. Vor fast zwei Jahren, am 5. Juli 2007, hatte sich der VGR für die sofortige Realisierung der Variante an der B 42 und für eine davon unabhängig anzustrebende Variante Rheinufer ausgesprochen. Bekanntlich klemmt es hier. Es ist aber ein Irrwitz, wenn einerseits „Mit dem Fahrrad zur BuGa“ geworben wird, andererseits zwischen Bendorf und Vallendar weiterhin ein sicherer Fahrradweg fehlt. Es wird höchste Zeit, hier über das selbst gestellte Bein zu springen. Unser aller Anstrengung und politische Zielsetzung jedenfalls sollte sein, dass diese Lücke im Radwegenetz noch vor Eröffnung der BuGa geschlossen wird, im Interesse der Gäste, die die BuGa und vielleicht auch die Verbandsgemeinde Vall. besuchen werden. Der Reiz unserer Landschaft wird wesentlich auch von den Bächen, die die Verbandsgemeinde durchfließen, bestimmt. Die Unterhaltung und Pflege dieser Fließgewässer ist Aufgabe der Verbandsgemeinde. Maßnahmen in diesem Bereich sind einmal wichtige Beiträge zum Hochwasserschutz, zum anderen verbessern sie die Gewässerökologie; aus diesen Gründen werden entsprechende Maßnahmen mit 90% Zuschüssen vom Land im Rahmen der „Aktion Blau“ unterstützt. Nutznießer ist aber auch der Bürger oder Tourist, der unsere schönen Talauen erwandert und sich am fließenden Bach erfreut. Ein exzellentes Beispiel ist das Feisternachttal, durch den ja auch der Waldschluchtenweg führt. Bei den in diesem Jahr vorgesehenen Maßnahmen, insbes. hinsichtlich des Feisternacht-Stausees, werden wir sehr genau abzuwägen haben, wie wir das einmalige Landschaftsbild im Bereich des Sees mit der Verlandungszone erhalten, vielleicht noch verbessern können. – Die Maßnahme „Fehrbach“, die schon im letzten HH angesetzt war, wird jetzt für 180.000€, davon über 160.000€ Zuschuss des Landes, umgesetzt. Diese Maßnahme dient insbes. der Sicherung des Bachlaufs, da der Bach immer wieder die Landesstraße (L 309) bedrängt. Unverständlich bleibt allerdings, dass diese Maßnahme nicht zugleich für die Anlage eines Rad- und Wanderweges zwischen Vallendar + Höhr genutzt wird, wie es der VGR im Zusammenhang eines umfassenden Rad- und Wanderwegenetzes schon vor zwei Jahren angeregt hatte. Kirchtürme sollen verbinden, nicht den Weitblick beschränken. Ein ewiges Thema ist der Hochwasserschutz. Hierzu liegen uns zwei Anträge vor. Hierüber wird der VGR in nächster Zeit intensiv beraten müssen, zumal mit der jetzt getroffenen Entscheidung über das „Wie“ der Anbindung Niederwerth eine wesentliche Voraussetzung für weitere Beratungen geschaffen worden ist. – Wir müssen uns aber im klaren sein: Einen Schutz vor sogenannten hundertjährigen Hochwasserereignissen wird es nicht geben. Niederwerth will nicht eingemauert werden. Und die Stadt Vallendar leidet bei normalen Hochwassern insbes. unter der Verkehrsbelastung, wenn die B 42 überflutet ist. – Hochwasserschutz in der Verbandsgemeinde Vall. ist mehr als der Bau von Barrieren; es wird hier zugleich auch um die Gestaltung des Rheinufers gehen. Auch in dieser Hinsicht wird eine enge Zusammenarbeit + Abstimmung mit der Stadt + Nw erforderlich sein. Der Haushalt weist im Ergebnishaushalt mit rund 6,8 Mio eine Steigerung um 4,6% und im Finanzhaushalt mit rund 7,6 Mio eine Steigerung um 5,6% gegenüber den Ansätzen für 2009 aus. Knapp 3 Mio Euro [2,85Mio] davon entfallen allein auf die Personalkosten; hinzuzurechnen ist all das, was eine Verwaltung benötigt, um ihre Aufgaben effizient wahrnehmen zu können, angefangen bei der Fachliteratur und den Fortbildungsmaßnahmen bis hin zur sachgerechten IT-Ausstattung; aber auch Unterhaltung + Heizung des Gebäudes schlagen zu Buche. Das sind Kosten, die sich auf rund die Hälfte des Verbandsgemeinde-Haushaltes summieren und wesentlich die Höhe der Verbandsgemeinde-Umlage bestimmen. Die Kosten können nicht abstrakt gesehen werden. Zum weitaus größten Teil entstehen die Kosten aus den Dienstleistungen, die die Verbandsgemeindeverwaltung für Stadt und die Ortsgemeinden zu erbringen hat. Ein kleines Beispiel für die Dienstleistung der Verbandsgemeinde-Verwaltung: der städtische Bauhof, deren Mitarbeiter ja aus dem Stadthaushalt bezahlt werden, verursacht im Verbandsgemeinde-HH dennoch Kosten in Höhe von ca. 30.000 € an reinen Verwaltungskosten. Es sind diese Dienstleistungen, für die in erheblichem Umfange die Verbandsgemeinde-Umlage herangezogen wird. Stadt und Ortsgemeinden bedienen sich der Verbandsgemeinde als „Verwaltungsgemeinschaft“ und sind so Nutznießer der gemeinsamen Verwaltung. In welcher Höhe würden Mehrkosten anfallen, wenn Stadt + Ortsgemeinden sich eigene Verwaltungen leisten würden? Das sollte man bei allen Klagen über die Verbandsgemeinde-Umlage bilanzieren + sich immer wieder bewusst machen. Denn realistisch und emotionslos gesehen ist die Verbandsgemeinde-Umlage eine erhebliche Kostenersparnis zum Vorteil von Stadt und Ortsgemeinden. Über die Verbandsgemeindeumlage werden neben der Feuerwehr, der Realschule Plus usw. auch Einrichtungen finanziert, die das Vermögen einer einzelnen Gemeinde bei weitem übersteigt. Als Beispiel möchte ich unser Freizeitbad nennen, das mehr als das Bad von Stadt und Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Vallendar ist. Unser Bad hat sich de facto zu einem „Bad für die Region“ entwickelt und ist damit zu einem Pfund geworden, mit dem bei der „Vermarktung der Verbandsgemeinde“ richtig gewuchert werden kann. Der Ergebnishaushalt schließt trotz der Verbandsgemeinde-Umlage und der Zuweisungen vom Land und anderer Einnahmen mit einem Jahresfehlbetrag von rund 31.000 € ab. Um die notwendigen Investitionen zu decken, ist eine Kreditaufnahme in Höhe von über 270.000 € im Finanzhaushalt eingestellt. Kredite aber erhöhen den Schuldenstand und damit die Höhe der aus dem Verbandsgemeinde-HH zu leistenden Zinsen; im HH-Entwurf sind allein für die Zinsen rund 360.000€ [also ohne Tilgung!] angesetzt, die natürlich für andere sinnvolle Aufgaben und Investitionen fehlen. Von daher sollten wir uns alle mal ohne Emotionen zusammensetzen und für die Zukunft überlegen, ob wir uns zu einer angemessenen Verbandsgemeinde-Umlage, die nicht nur den Fehlbetrag vermeidet, sondern die auch eine freie Finanzspitze zur Verringerung von Kreditaufnahmen bei notwendigen Investitionen ermöglicht, entscheiden sollten; denn die Bedienung der Zinsen ist letztlich die teurere und die schlechtere Variante. Zu den vorgesehenen Investitionen: Obenan steht unsere Feuerwehr mit ihren Standorten Vall., Nw, Urbar + Weitersburg. Konkret geht es dieses Jahr um die Anschaffung eines Fahrzeugs MLF für den Löschzug Weitersburg, aber auch am Urbarer Feuerwehrhaus müssen Tore ausgewechselt werden. Der Brandschutz ist kostenintensiv. Aber es ist eben unabdingbar, dass Ausrüstung und Einrichtungen auf einem optimalen Stand sein müssen, um den Schutz + die Hilfe im Falle eines Falles auch gewährleisten zu können. Und wir vertrauen unserer Feuerwehr nicht nur bei ihren Einsätzen. Wir vertrauen ihr auch in finanzieller Hinsicht, dass sie ihre Vorschläge prüft, dass ihre Anregungen fundiert sind. Das ehrenamtliche Engagement unserer Feuerwehr für die Sicherheit und den Schutz unserer Bevölkerung, aber auch bei Katastropheneinsätzen oder schweren Unfällen kann nicht genügend Anerkennung und Wertschätzung finden. Bei unserer Realschule Plus stehen neben Instandsetzungsarbeiten vor allem Planungskosten für eine Generalsanierung an. Die weitere Entwicklung wird zeigen, in welchem Umfange größere Investitionen erforderlich werden. Auch bei den Einrichtungen des Jugendtreffs sind bislang nur kleinere Investitionen vorgesehen. Nicht vorhersehbar und zum jetzigen Zeitpunkt planbar sind Entscheidungen hinsichtlich der Räumlichkeiten für unseren Jugendtreff. Ggf. müssen diese über einen Nachtragshaushalt finanziert werden. – An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Frau Alexa Koßmann- Hau für ihren mehrjährigen engagierten und phantasievollen Einsatz im Rahmen des Jugendbahnhofs ganz herzlich zu danken. Dass sie zum 31. Jan. ausscheidet, um eine andere Stelle zu übernehmen, können wir nur bedauern und wünschen ihr für ihre Zukunft alles Gute. Wertvolle offene Jugend- und Kinderarbeit in der Verbandsgemeinde wird darüber hinaus von den beiden Kirchengemeinden geleistet. Die Anträge der Evangelischen Kirche und von Haus Wasserburg auf Zuschüsse unterstützen wir ausdrücklich. Hierzu gehören aber auch die jährlich stattfindenden Waldferienspiele, die sich zu einer äußerst erfolgreichen Einrichtung entwickelt haben und an denen Kinder und Jugendliche aus der gesamten Verbandsgemeinde teilnehmen. Für die Unterstützung der Waldferienspiele durch die Verbandsgemeinde, was de facto ja schon erfolgt, sowie für Koordinierungsaufgaben zwischen den verschiedenen Angeboten beantragen wir die Einstellung von 500€. Die mit 100.000€ angesetzte Lärmschutzwand bei dem Freizeitbad erscheint uns als voraus eilender Gehorsam. Viele Anrufe und Reaktionen aus der Bevölkerung bestätigen unseren Eindruck, dass diese Investition nicht erforderlich ist. Wir beantragen daher, diese Investitionsmaßnahme im HH zu streichen. Zu unseren Anträgen: [Anträge CDIU???] Unsere Anträge, 2000€ für die Einrichtung eines Internetportals, und 500 € für die Waldferienspiele + für Koordinationsaufgaben habe ich ich schon im vorherigen Zusammenhang begründet. Bei den weiteren Zuschuss-Anträgen von Schönstätter Marienschule, Ökumenische Arbeitsloseninitiative bis AWO (Mittagstisch) und DRK, denen wir zustimmen werden, haben wir einen Änderungsantrag: Pro Familia erhält seit Jahren einen Zuschuss in Höhe von 550€. Der Finanzbedarf, den Pro Familia aber in detaillierten Verwendungsnachweisen für die Verbandsgemeinde ausweist und benötigt, beläuft sich seit Jahren auf 1.500€ und mehr. Wir beantragen, den Zuschuss an Pro Familia dem Finanzbedarf anzupassen und hierfür 1.500€ einzustellen. Generell darf ich hier nochmals auf den Beschluss des VGR verweisen, dass die Vorlage eines Verwendungsnachweises Voraussetzung für die Auszahlung dieser Freiwilligen Leistungen ist. Über das Vorliegen der Verwendungsnachweise ist der VGR regelmäßig zu informieren. Die Partnerschaften, die auf der Verbandsgemeinde-Ebene bestehen, also Cranleigh + Murow, und die ebenfalls Zeichen des vielfältigen Engagements in der Verbandsgemeinde sind, werden auch in diesem Jahr weiter unterstützt. Anerkennung findet auch, dass der „Platz der Partnerschaften“ im letzten Jahr fertig gestellt werden konnte. Daneben läuft aber noch eine in der Zeit des Zusammenschlusses der beiden deutschen Staaten entstandene Verwaltungs-Partnerschaft zwischen dem heutigen Amt Dahme + der Verbandsgemeinde Vall.; hier bestehen weiterhin viele gegenseitige Kontakte und ein reger Austausch von Erfahrungen und Wissen. Zur Fortführung + Absicherung dieser gewachsenen Verwaltungs-Partnerschaft beantragen wir die Einstellung von 500€. Wirtschaftsplan „Abwasser“: Der Abschlussbericht für 2008 und der Wirtschaftsplan für 2010 zeigen eine solide Wirtschafts- + korrekte Haushaltsführung. Wir haben allerdings schon in der HH-Rede zum HH 2009 angemerkt, dass in Anbetracht der anstehenden Investitionen künftig Entgeltanhebungen unumgänglich sein werden. Hinzukommen die rückgängige Bevölkerungsentwicklung und eine sinkende Abwassermenge. Insofern stimmen wir dem Antrag der Grünen zu, der eine über den Verwaltungsvorschlag hinausgehende Erhöhung vorsieht, und unterstützen ihn. Ich will der Begründung von Bündnis 90/ Grüne nicht vorgreifen und hier nur auf einen aus unserer Sicht wesentlichen Aspekt hinweisen. Der Verwaltungsvorschlag sieht bei den Abwassergebühren die Option „mit Teilmindestgewinn“ vor, der in der Gebührenhöhe praktisch dem Vorschlag der Grünen entspricht. Nicht nur kaufmännisch gesehen ist die Erwirtschaftung eines Gewinns von Vorteil, da zur Finanzierung der notwendigen Investitionen dann weniger Kredite aufgenommen werden müssen. Eine geringere Kreditaufnahme bedeutet weniger Zinseslast, die ja auf den Gebührenzahler umgelegt wird. So gesehen sind wir der Überzeugung, dass dieser Weg zu mehr Sicherheit und langfristig zur Entlastung des Gebührenzahlers führen wird. Die Zeit reicht nicht, um zu allen Komplexen der Verbandsgemeinde im Detail einzugehen. Ich habe bei meinem Beitrag für die SPD-Fraktion zu den HH-Beratungen deshalb bewusst auf einen tour d’horizont verzichtet und mich auf das beschränkt, was uns für die Zukunftsfähigkeit unserer Verbandsgemeinde, die ja zusammen mit Stadt und den Ortsgemeinden unser gemeinsames kommunalpolitisches Zuhause ist, wichtig und richtungsweisend erscheint. Abschließend möchte ich mich im Namen der gesamten SPD- Fraktion bei unserem Bürgermeister Fred Pretz und bei der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr bedanken. Alle Mitarbeiter waren jederzeit ansprechbar und gaben gerne und kompetent Auskunft. Ein besonderer Dank gilt heute, wo der HH im Mittelpunkt steht, natürlich Herrn Hollerbach für seine umfassende Beratung. Danken möchte ich auch allen, die sich in unserer VG ehrenamtlich einsetzen, sei es bei der Feuerwehr, bei der Offenen Jugendarbeit, im Bereich der sozialen Hilfe oder sei es in der breit gefächerten Vereinstätigkeit. Es sind dies die vielen + vielfältigen Aktivitäten freiwilligen Engagements, die für ein Gemeinwesen, unsere Verbandsgemeinde, so grundlegend wichtig sind. Schließlich sollten wir uns aber auch selber danken, denn unser Engagement ist freiwillig, mit viel Arbeit und oft genug auch mit Frust verbunden. Ich wünsche uns allen für dieses + die kommenden Jahre eine faire und sachliche Auseinandersetzung. Denn – bei allen Unterschieden – geht es uns doch gemeinsam um das Wohl und die Weiterentwicklung unserer Verbandsgemeinde.
Haushaltsrede 2010 Verbandsgemeinde Vallendar
/in Haushaltsreden VG-RatSPD- Fraktion im Verbandsgemeinderat Vallendar, Dr. Matthias Rest
Dr. Matthias Rest
Aus der Presse: Das sagt der „Blick“ zum Neujahrsempfang der SPD Vallendar
/in Allgemein, Neujahrsempfang, Pressemitteilungen, SPD Ortsverein VallendarLesen Sie hier den Artikel von Andreas Wiegand aus dem „Blick“!
Zum Lesen des Artikels einfach auf das Bild klicken!
Mit freundlicher Genehmigung von Andreas Wiegand
Neujahrsempfang der Vallendarer Sozialdemokraten 2010
/in Bürgergespräch, Mitgliederversammlungen, Neujahrsempfang, SPD Ortsverein Vallendar, Veranstaltungen in VallendarZum traditionellen Neujahrsempfang sprach der rheinlandpfälzische Staatsminister der Finanzen, Dr. Carsten Kühl im gut besuchten „Alten Haus Auf‘m Nippes“ zum Thema „SPD 2010 – Zustand und Zukunft der Partei“. Ein heikles Thema für eine Neujahrsansprache sollte man meinen, aber Finanzminister Dr. Kühl gelang es glaubhaft, die Probleme zu benennen und offen über Defizite zu sprechen. Das nachlassende Interesse vieler Bürgerinnen und Bürger sich einer Partei anzuschließen ist bedauerlich. „Eine bemerkenswerte Ausnahme ist der SPD-Ortsverein Vallendar, der gegen den bundesweiten Trend sogar Mitgliederzuwachs verbuchen kann“ so Dr. Carsten Kühl. Seine Neujahrsansprache beschönigte nichts.
Auf dem Foto oben v.l. n. rechts: Staatsminister Dr. Carsten Kühl, SPD-Vorsitzender Dieter Klöckner, MdL, VG-Bürgermeister Fred Pretz, VG-SPD-Fraktionssprecher Dr.Matthias Rest, stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Rita Schemmer und der Niederwerther Ortsbürgermeister Sepp Gans .
Integrative Realschule in Vallendar: VG-Ratsfraktionen von SPD, FWG, B90/Die Grünen und FDP besuchten die Realschule Vallendar
/in SPD Ortsverein Vallendar, VerbangsgemeinderatKritik am Schulentwicklungsplan des Kreises
Zu einem Informationsgespräch über die weitere Entwicklung der Integrativen Realschule Plus in Vallendar trafen sich jetzt Vertreter der VG-Ratsfraktionen von SPD, FWG, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit der Schulleitung. Beatrix Kamrad, die neue Rektorin der Schule, Konrektor Rudolf Müller und Christel Czielinski als Vertreterin des Lehrerkollegiums konnten den Besuchern zunächst den im Rahmen der Brandschutzsanierung u. a. neu gestalteten Eingangsbereich der Schule präsentieren. Alle zeigten sich beeindruckt von der freundlichen und einladenden Atmosphäre des Foyers, an dem zuletzt auch Schüler im Rahmen einer Projektwoche Hand angelegt hatten. Ein besonderes Lob der Schulleitung galt der Koordination der Brandschutzsanierung, die pünktlich zum Schuljahresbeginn abgeschlossen werden konnte.
Im anschließenden Gespräch, an dem zeitweise auch Bürgermeister Fred Pretz teilnahm, stellte Rektorin Kamrad die Vorteile der integrativen Form der Schule heraus, die auch nach der gesetzlich vorgegebenen Umwandlung der Regionalen Schule in eine Realschule Plus fortgeführt werde. Auf Grund der vielfältigen Leistungs- und Neigungsdifferenzierung biete diese Schulform dem Schüler mehr Möglichkeiten, sich nach seinen persönlichen Fähigkeiten und Neigungen zu qualifizieren. Die Realschule Plus Vallendar unterscheide sich insofern von den benachbarten Realschulen Plus in Bendorf und Höhr-Grenzhausen, die in kooperativer Form geführt würden. Besonderes Augenmerk lege man auf die Förderung am Nachmittag innerhalb der Ganztagsklassen. Als außerordentlicher Gewinn für die pädagogische Arbeit habe sich die Einstellung der Sozialpädagogin erwiesen. Um die Arbeit der Schule auch in der Öffentlichkeit besser darstellen zu können, werde die Homepage der Schule neu gestaltet und demnächst zum Tag der offenen Tür eingeladen, zu dem man sich auch die Vertreter der politischen Gremien als Besucher wünsche.
Als absolut notwendig und vordringlich wurde die Erneuerung der Toilettenanlage und der Schulküche (beide 33 Jahre alt) gesehen. Aber auch in den Computerraum müsse investiert werden, um die vorhandenen Schülerarbeitsplätze funktionsfähig zu halten und zu erweitern. Ebenso müsse eine verlässliche Wartung sichergestellt werden. Zufrieden zeigte man sich mit dem vom Schulträger zur Verfügung gestellten Budget für die Schulverwaltung.
Ausführlich diskutierte die Runde die Chancen der Schule bezüglich einer Weiterentwicklung zur Integrierten Gesamtschule (IGS). Trotz des ablehnenden Bescheids des Bildungsministeriums im Juli 2009 sollen die Bestrebungen fortgesetzt werden, da eine IGS am Standort Vallendar gute Zukunftschancen habe, maßgebliche Gründe hierfür aber bisher nicht berücksichtigt wurden.
So sei die Vallendarer Schule bereits seit 1992 (Start der Regionalen Schule) die einzige weiterführende Schule in integrativer Form auf der rechten Rheinseite zwischen Lahnstein und Neuwied. Vom pädagogischen Konzept her sei die Schule also bestens vorbereitet auf einen Ausbau zur IGS. Auch der stark besiedelte Raum zwischen Lahnstein und Neuwied mit dem vorderen Westerwald (ca. 80.000 Einwohner) müsse für die Einrichtung einer IGS Berücksichtigung finden. Innerhalb dieses Raumes nehme Vallendar eine Mittellage ein und strebe als einziger Schulstandort eine IGS an. Bereits jetzt kämen die Schüler der beiden Vallendarer Schulen (Realschule Plus und Schönstätter Marienschule) aus diesem Einzugsbereich und bei Elternbefragungen sei eine IGS in Vallendar auf großen Zuspruch gestoßen.
Scharfe Kritik wurde von allen Gesprächsteilnehmern am Schulentwicklungsplan des Kreises Mayen-Koblenz geübt. Dieser mache mit seinen Überlegungen an den Kreisgrenzen halt, wodurch sich die Randlage Vallendars negativ auswirke. Alle Argumente für eine IGS auf der rechten Rheinseite und den Standort Vallendar, insbesondere der weit über die Kreisgrenzen reichende Einzugsbereich, würden völlig außer Acht gelassen und damit auch das Ziel der Landesregierung einer flächendeckenden Einführung Integrierter Gesamtschulen. Die Teilnehmer appellieren an den Landrat und den Kreistag, vor der endgültigen Verabschiedung des Schulentwicklungsplans Korrekturen und Ergänzungen vorzunehmen, um die Chancen der Weiterentwicklung der Realschule Plus Vallendar zur IGS zu wahren.
Vallendarer SPD auf Herbstreise 2009
/in SPD Ortsverein Vallendar, Veranstaltungen SPDOLYMPUS DIGITAL CAMERA
Zum dritten Male startete die Vallendarer SPD in diesem Jahr zu ihrer beliebten Herbstreise. Diesmal ging es für eine Woche in den Osten Deutschlands. Standquartier war das unmittelbar am Elbufer gelegene „Hotel Elbparadies“ in Pirna.
Auf dem Weg nach Dresden besuchte die Gruppe auch Schloss Pillnitz mit dem prachtvollen Park, in dem u.a. die größte Kamelie der Welt zu bewundern war, die gerade winterfest verpackt wurde.
Ein ganz anderes Programm hielt der nächste Tag bereit: die Führung durch die bekannte „Radeberger Brauerei“ fand im Anschluss mit einer ausgiebigen Verkostung mit Radeberger Pils, dem geschätzten „Zwickelbier“ und Treberbrot. Danach konnte sich jeder noch im „Kaiserhof“ kulinarisch stärken, um dann mit dem „Bierkutscher“ (einer historischen Figur) auf die „Radeberger Genusstour“ zu gehen, einen Rundgang durch die Stadt mit Kostproben von örtlichen Produkten, wie Bitterlikör und dem einst erstmals in Deutschland hergestellten Camenbert.
Fast unbeschreiblich schön ist Tschechiens Hauptstadt Prag, die am folgenden Tag angefahren wurde. Ob Hradschin, Karlsbrücke, Wenzelsplatz oder Synagoge – die „Goldene Stadt“ zieht jeden in ihren Bann. Gleich zwei Ziele wurden am nächsten Tag angepeilt: nach einem ausführlichen Rundgang durch die Porzellanstadt Meißen mit ihrer historischen Altstadt ging es nach Moritzburg, einem Jagdschloss mit Pretiosen, die von kundigen Führern in exzellenter Weise den Besuchern nahegebracht wurden. Zum Abschluss des Tages hatte jeder noch Gelegenheit für einen kleinen Bummel durch Pirna. Unvergesslich bleibt allen wohl die Fahrt mit dem Elbdampfer „Rathen“ von Pirna nach Bad Schandau. Hinter jeder Biegung des Flusses taten sich neue Felsformationen auf, grandios und bizarr. Dem Blick vom Schiff aus folgte der Blick von oben auf die Elblandschaft durch einen Gang zur berühmten „Bastei“. Danach ging es noch zur mächtigen Festung Königstein, weltweit eine der größten Anlagen ihrer Art. Selbst der Abreisetag bot noch einen unvergesslichen Programmpunkt: Weimar, die Stadt Goethes und Schillers, bot den Besuchern schier endlose Sehenswürdigkeiten. Weimar war somit der krönende Abschluss einer, trotz schlechten Wetters, eindrucksvollen Reise, die sicher allen in guter Erinnerung bleiben wird. Jedenfalls liegen jetzt schon Anmeldungen vor für die nächste Herbstreise, die in Deutschlands Südwesten und die Nachbarländer Frankreich und Schweiz gehen wird (u.a. Schwarzwald, Bodensee, Elsass, Breisgau, Rheinfall).
Senioren besuchten Worms
/in Arbeitsgem. der Seniorinnen und Senioren, SPD Ortsverein VallendarEinmal anders als sonst, hat sich die Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD Vallendar einer Tagesfahrt der Gewerkschaft „ver,di“ am 16.09.09 nach Worms angeschlossen, die von unserem Mitglied Paul Adrian arrangiert wurde. Nach anfänglichen Schwierigkeiten „ Wie bekomme ich einen großen Reisebus zum Parkplatz am Rhein in Vallendar ? “ verlief die Fahrt reibungslos. In Worms erwartete uns eine Begleiterin vor dem Dom, wo auch die Stadtführung begann. Der heutige Dom St. Peter wurde im 12. Jahrhundert erbaut, wobei die Ursprünge des Domes in die frühchristliche Zeit zurück reichen. Große Ereignisse spielten sich hier ab, wobei der Reichstag zu Worms 1521 herausragte, an dem sich Martin Luther vor Kaiser Karl dem V. verantworten musste und was den Bruch der damaligen Kirche zur Folge hatte. Der Innenraum des Domes wird beherrscht durch den Hochaltar von Balthasar Neumann. Viele Hinweise auf zahlreiche Kaiserbesuche und große Ereignisse sind in Stein und Glas verewigt. Der Dom ist auch Grabstätte für Angehörige des salischen Könighauses.
Nach der Domführung besuchten wir den alten jüdischen Friedhof, der als der älteste, erhaltene Judenfriedhof in Europa gilt, wobei das Entstehungsdatum nicht überliefert ist. Der älteste erhaltene Grabstein stammt aus dem Jahr 1076. Hier sind zahlreiche namhafte jüdische Gelehrte begraben, deren Grabstätten von vielen jüdischen Besucher aus aller Welt besucht werden. Das nächste Ziel war das große Denkmal das zu Ehren von Martin Luther errichtet wurde und Zeitgenossen –Mitstreiter wie Gegner- gemeinsam um die zentrale Figur Luthers gruppiert sind. Worms galt als lutherische Reichsstadt und war in hohem Maße geistlich-kirchlich geprägt. Es folgten dann ein allmählicher Niedergang und eine totale Zerstörung 1689 durch die Franzosen. Nach Ende der Stadtführung stand eine Weinbergbegehung in Leiselheim im schönen Wonnegau an. Besitzerin und Juniorchef des Weingutes Schneickert führten durch ihre Weinberge und erklärten die Eigenschaften der verschiedenen Rebsorten direkt vor Ort. Die Besucher konnten anhand der einzelnen fertigen Weine, es waren acht verschiedene Sorten, durch verkosten den Unterschied oder das Gemeinsame zur Traube am Rebstock ermitteln und auch die Grundzüge der Weinherstellung erfahren. Der Eine oder Andere musste da schon mehrmals nachfassen um den Geschmack richtig zu treffen. Abschließend gab es noch ein gemeinsames Pfälzer Abendessen, natürlich auch mit Saumagen und die Möglichkeit zum Weineinkauf direkt beim Erzeuger, was auch eifrig genutzt wurde. Alles in Allem: Es war ein gelungener, schöner Tag.
Herbstreise der SPD Vallendar vom 12. bis 19.10.2009
/in Allgemein, SPD Ortsverein VallendarLiebe Teilnehmer der diesjährigen Herbstreise,
in wenigen Wochen ist es soweit: am Montag, dem 12. Oktober 2009, starten wir zu unserer Herbstreise, die uns diesmal ins schöne Bundesland Sachsen führt. Durch die Anzahlung von 100,- € hast Du dich (haben Sie sich) verbindlich für diese Reise angemeldet. Inzwischen habe ich den genauen Ablauf erarbeitet, der wie folgt aussieht:
Montag – 12. Oktober
08.00 Uhr Abfahrt in Vallendar (Bahnhof)
ca. 16.00 Uhr Ankunft in Pirna (Hotel Elbparadies, Oberposta 2, Telefon: 03501-56740)
Dienstag – 13. Oktober
09.00 Uhr Abfahrt nach Bautzen
10.30 Uhr Stadtbesichtigung mit Führung und Zeit zur freien Verfügung
13.00 Uhr Abfahrt nach Görlitz
13.45 Uhr Stadtbesichtigung mit Führung und Zeit zur freien Verfügung
16.15 Uhr Rückfahrt nach Pirna (Ankunft 18.45 Uhr)
Mittwoch – 14. Oktober
09.30 Uhr Abfahrt nach Dresden
10.15 Uhr Stadtbesichtigung mit Führung und Zeit zur freien Verfügung
17.15 Uhr Rückfahrt nach Pirna (Ankunft 18.00 Uhr)
Donnerstag – 15.Oktober
09.15 Uhr Abfahrt nach Radeberg
10.00 Uhr Besichtigung der „Radeberger Brauerei“ mit Verkostung
13.00 Uhr Stadtbesichtigung mit Führung – Radeberger Genusstour mit dem Bierkutscher und Zeit zur freien Verfügung
15.30 Uhr Abfahrt nach Stolpen
16.15 Uhr Besichtigung der Burg Stolpen
17.45 Uhr Rückfahrt nach Pirna (Ankunft 18.30 Uhr)
Freitag – 16. Oktober
8.00 Uhr Abfahrt nach Prag (CZ )
10.30 Uhr Stadtbesichtigung mit Führung und Zeit zur freien Verfügung
17.00 Uhr Rückfahrt nach Pirna (Ankunft 19.30 Uhr)
Samstag – 17. Oktober
9.00 Uhr Abfahrt nach Meißen
10.30 Uhr Stadtbesichtigung mit Führung und Zeit zur freien Verfügung
13.00 Uhr Abfahrt nach Moritzburg
13.30 Uhr Stadtbesichtigung mit Führung und Zeit zur freien Verfügung
15.30 Uhr Abfahrt nach Radebeul
15.45 Uhr Stadtbesichtigung mit Führung und Zeit zur freien Verfügung
16.45 Uhr Rückfahrt nach Pirna (Ankunft 18.15 Uhr)
Sonntag – 18. Oktober
9.30 Uhr Fahrt mit dem Elbraddampfer nach Bad Schandow
12.15 Uhr Ankunft in Bad Schandow
12.30 Uhr Abfahrt zur „Bastei“ (Elbsandsteingebirge)
13.00 Uhr Ankunft bei der „Bastei“ – Zeit zur freien Verfügung
14.00 Uhr Abfahrt zur Festung Königstein
14.45 Uhr Führung durch die Anlage Festung Königstein
16.30 Uhr Rückfahrt nach Pirna (Ankunft 17.00 Uhr)
Montag – 19. Oktober
8.00 Uhr Abfahrt nach Weimar
12.00 Uhr Ankunft in Weimar ( Zeit für Mittagessen und freie Verfügung)
13.00 Uhr Stadtbesichtigung mit Führung und Zeit zur freien Verfügung
16.00 Uhr Rückfahrt nach Vallendar
20.00 Uhr Ankunft Vallendar
Alle Stadtbesichtigungen finden mit einer professionellen Führung statt. Im Reisepreis von 479,- € sind sämtliche Nebenkosten (Eintrittsgelder, Schiffstickets, Brauereibesuch, Stadtführungen, etc.) enthalten. Im Hotel „Elbparadies“ in Pirna haben wir Halbpension gebucht. Ebenfalls im Preis enthalten sind ein Grillabend am Elbeufer und ein Abend mit Musik und Tanz.
Den Restbetrag von 379,-€ (Einzelzimmerzuschlag + 70,- €) bitte ich
bis spätestens 8. September 2009 auf folgendes Konto zu überweisen:
SPD-Ortsverein Vallendar (Stichwort: Herbstreise 2009)
Konto-Nr. 4001400
BLZ: 57050120
Sparkasse Koblenz
Senioren besuchten Hachenburg
/in Arbeitsgem. der Seniorinnen und Senioren, SPD Ortsverein VallendarAm Mittwoch den 17. Juni 2009 besuchte die Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD Vallendar mit einer großen Gruppe interessierter Mitbürger das Westerwaldstädtchen Hachenburg. Dort erwartete uns Frau Schnell vom Touristikbüro zu einer 1 ½ – stündigen historischen Stadtführung.
Beginnend am „Alten Markt“ mit dem Löwenbrunnen und dem ältesten steinernem Gasthaus Deutschlands, der „Krone“ ging die Führung zum Schlossgarten. Die herrliche Anlage ist nur auf Voranmeldung zu besichtigen, da die gesamte Schlossanlage im Besitz der Deutschen Bundesbank ist und als Ausbildungszenter für Bankfachkräfte dient. Das heutige Schloss ist auf den Grundmauern einer alten Burg der Grafen von Sayn aus dem 12. Jahrhundert errichtet. Im 14. Jahrhundert wurde die evangelische Kirche neben der Burg mit einem direkten Zugang hierzu erbaut. Kaiser Ludwig der Bayer verlieh 1314 Hachenburg das Stadtrecht. Durch die Lage am wichtigen Handelsweg Köln – Frankfurt und Köln – Leipzig erfuhr Hachenburg großen Aufschwung und bot mit seinen Wehranlagen Schutz für die Reisenden.
Mehrere Brände vernichteten aber mit der Zeit viele historische Einrichtungen. Und so sind nur noch einige Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert erhalten, die sich in idyllische Seitenstraßen einschmiegen. Frau Schnell erklärte gekonnt und deutlich, die Teilnehmer bedankten sich hierfür mit großem Applaus. Der gelungene Tag klang aus mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Cafe am „Alten Markt“.
In diesem Zusammenhang sei einmal besonders unseren Fahrzeughaltern gedankt, die sozial eingestellt, bereit sind mit dem eigenen Auto zu fahren und so älteren, unmotorisierten Mitbürgern ein paar schöne und unbeschwerte Stunden in andere Umgebung zu ermöglichen.
SPD Verbandsgemeinderatsfraktion dankt Dr. Dieter Börsch
/in SPD Ortsverein Vallendar, VerbangsgemeinderatDer Rahmen der öffentlichen SPD-Veranstaltung in Urbar mit Finanzminister Carsten Kühl Anfang Dezember war Gelegenheit, um Dr. Dieter Börsch für seine jahrzehntelange Mitgliedschaft in der SPD-Verbandsgemeinderatsfraktion in angemessener Form zu danken. Das Mandat im Verbandsgemeinderat Vallendar hatte Dr. Börsch aufgrund eines Umzugs nach Koblenz niederlegen müssen. „Wir werden Dich, Deine Anregungen, Dein Engagement in der Fraktion und im Verbandsgemeinderat missen. Es war immer eine harmonische Zusammenarbeit in ausgesprochener Freundschaft. Dafür möchten wir danken und sind zugleich sicher, dass die Freundschaft bleibt,“ so Dr. Matthias Rest, Fraktionsvorsitzender der SPD im Verbandsgemeinderat, in seiner Dankesrede. Dr. Börsch, Oberstudiendirektor i.R., zeichnet sich aus durch sein profundes Wissen, nicht nur weltweit, sondern auch vor Ort, wenn er beispielsweise durch das Mallendarer Bachtal geführt und die Historie – Bergbau, frühere Landesgrenzen – erklärt hat. Wer den heimatverbundenen Menschen kennt, weiß wie schwer es dem langjährigen Ratsmitglied und ehemaligen Urbarer Ortsbürgermeister gefallen ist, von Urbar und der Verbandsgemeinde Vallendar Abschied zu nehmen. Für ihn rückt nun ein jüngeres Ratsmitglied nach: Sascha Langenstein aus Weitersburg folgt im Verbandsgemeinderat und wird der SPD-Fraktion nicht nur als Fachmann fürs Planen und Bauen mit Rat und Tat zur Seite stehen
Senioren besuchten Sinzig
/in Arbeitsgem. der Seniorinnen und Senioren, SPD Ortsverein VallendarOLYMPUS DIGITAL CAMERA
Am Mittwoch den 13. Mai besuchte eine Gruppe der Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD Vallendar die„Barbarossastadt“ Sinzig zu einer Stadtführung. Herr Linnerz vom dortigen Touristik-Büro erklärte – zum Teil im heimischen Dialekt – gekonnt und humorvoll den historischen Werdegang der Stadt bis zum heutigen Gemeindeverband mit etwa 16 000 Einwohnern.

Sinzig liegt auf der Achse Frankfurt-Aachen und war daher im Mittelalter häufig Zwischenstation von gekrönten Häuptern und anderer Würdenträger. Kaiser Barbarossa hat sich öfters in Sinzig aufgehalten, daher auch der Name :“Barbarossastadt“. Ein Denkmal unterhalb des Zehnthof ,dessen Geschichte bis auf das Jahr 855 zurück reicht, verweist auf diese Besuche. Zum Schutz der hohen Herrschaften wurde eine große Stadtmauer um den gesamten Ort, einschließlich Freiflächen und Bauernhöfe, errichtet.
Einige Restmauern sind heute noch erhalten, der Großteil jedoch abgetragen und wahrscheinlich von Einheimischen zum Häuserbau verwendet worden. Gleiches geschah wohl auch mit den Überresten des ursprünglichen Schlosses, das seinerzeit von französischen Truppen komplett zerstört wurde. Das heutige „Schloss“ wurde von einer reichen Kölner Familie als Sommersitz ab 1854 errichtet und dient heute der Stadt als Heimatmuseum. Der Blickfang von Sinzig ist aber die knapp 800 Jahre alte spätromanische Basilika St Peter, die seit 1998 zum Weltkulturerbe zählt und die auf einer kleinen Anhöhe direkt neben dem Zehnthof liegt. Da hier seinerzeit auch die befestigte Pfalz stand ist zu vermuten, dass das Gotteshaus bzw. die Vorgänger des heutigen Bauwerkes als Hauskirche für die hohen Herrschaften gedient haben.
Hier begann und endete der Stadtrundgang. Die Teilnehmer bedankten sich mit Applaus bei Herrn Linnarz für seine informative Führung und beendeten den Tag mit einem gemütlichen Beisammensein in einem dortigen Biergarten.