Abschied von verdienten Kommunalpolitikern

Nach der Kommunalwahl hat sich der Verbandsgemeinderat neu zusammengesetzt. Nach dem Wilen der Wähler gehören der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat nunmehr 8 Mitglieder an. Neben dem
Neustart in der ersten Sitzung der neuen Wahlperiode wurde daher den ausgeschiedenen Mitgliedern der SPD-Fraktion gedankt.

Verbandsgemeinde – SPD motiviert im Endspurt

Letzte Fraktionssitzung der ablaufenden Wahlzeit

In den Wochen vor der Kommunal- und Europawahl hat sich die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat zu Ihrer letzten Sitzung in der zu Ende gehenden Wahlperiode nochmals getroffen. Neben der aktuellen Tagesordnung haben aktuelle und mögliche künftige Ratsmitglieder nochmals Bilanz gezogen.Für alle Generationen Erfolge erzieltDer Fraktionsvorsitzende Bernd Schemmer wies auf die nach SPD-Initiative im Verbandsgemeinderat umgesetzten Vorhaben hin: Der Auf SPD-Antrag gegründete Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde ist ein wichtiges Bindeglied zur Interessenvertretung der Senioren. In Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat nahm  aufgrund unseres dauerhaften, aber letztlich erfolgreichen Einsatz das Seniorentaxi mi November letzten Jahres den Betrieb auf. Die Verlegung des Jugendtreffs Vallendar in die Hellenstraße wurde realisiert; die Sicherung des JUTU Urbar durch Co-Finanzierung der dortigen provisorischen Räumlichkeiten wurde ebenfalls auf SPD-Antrag umgesetzt, erinnerte Ortsbürgermeisterin Karin Küsel. Die Realisierung seniorengerechter Wohnprojekte in allen Orten der Verbandsgemeinde steht weiter auf der Tagesordnung, unterstrich die Niederwerther Bürgermeisterkandidatin Klaudia Follmann-Muth.

Bilanz der SPD-Stadtratsfraktion
– Rückblick auf

Bei einer ihrer letzten Fraktionssitzungen vor der Kommunalwahl haben die SPD-Fraktionsmitglieder eine Bilanz ihrer Arbeit in den vergangenen Jahren gezogen. Dabei gestaltete sich die politische Arbeit bei einer fast durchgehend, seit mehr als 70 Jahre bestehenden absoluten Mehrheit der CDU und des dadurch entstandenen Machtanspruchs der Mehrheitspartei nicht immer einfach. Vor allem die Umsetzung eigener Ideen war nicht leicht. Dennoch konnte die SPD-Fraktion auf eine Vielzahl von den von ihren eingebrachten Anträgen im Stadtrat zurückblicken, so ihr Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Wolfgang Heitmann.

Offene Jugendarbeit erfolgreich tätig
In der letzten Sitzung des Ausschusses für Kultur, Jugend und Sport der Verbandsgemeinde wurde der Jahresbericht der Offenen Jugendarbeit 2018 vorgestellt. Die Leiterin der Offenen Jugendarbeit Leonie Berger konnte dem Gremium viele Details schildern, die die erfolgreiche Entwicklung der Jugendarbeit kennzeichnen. Daher dankten die SPD-Fraktionsmitglieder für den guten Einblick in die Tätigkeit des abgelaufenen Jahres und die Planungen für 2019.

SPD Nachwuchsprogramm vom SPD-Landesverband überzeugt mit hochwertigen AngebotenMit dem Wochenende 15.- 17. März 2019 endete das Nachwuchsprogramm der rheinland-pfälzischen SPD-Nachwuchsakademie, dass insgesamt an drei langen Wochenenden stattfand. Der Ortsverein SPD-Vallendar wurde auch hier wieder von dem stellvertretenden Vorsitzenden Peter Wahlers, der auch für den Stadtrat (SPD-Listenplatz 11) kandidiert, vertreten.

Mit zwei Informationsständen stellten sich heute der Bürgermeisterkandidat Wolfgang Heitmann mit weiteren Stadtratskandidaten und Verbandsgemeindekandidaten auf dem Mallendarer Berg und in der Innenstadt von Vallendar vor.

Motivierte Kandidaten machen sich fachkundig

Schulung der SGK in Urbar zur Kommunalpolitik

Die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) organisiert im Vorfeld der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 derzeit Fortbildungen für Mandatsträger und interessierte Kandidaten. Der gemeinnützige Verein bot nunmehr auch in Urbar eine solche Veranstaltung an, die viele interessierte Teilnehmer aus der Verbandsgemeinde Vallendar, aber auch der näheren und weiteren Umgebung fand. Nach Begrüssung von Ortsbürgermeisterin Karin Küsel und dem stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden Hendrik Hering MdL wurden wichtige Themen zur Kommunalwahl erarbeitet.

Mitgliederversammlung der Verbandsgemeinde-SPD

Vorstandneuwahl mit Aufbruchsignal für Kommunalwahl

Niederwerth. Diese Tage fand die ordentliche Mitgliederversammlung der Verbandsgemeinde-SPD zur Neuwahl des Vorstandes statt. Im Vorfeld der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 waren auf Einladung des bisherigen und wiedergewählten Vorsitzenden Bernd Schemmer zahlreiche Mitglieder auf der Rheininsel Niederwerth im Versammlungslokal erschienen. Er begrüßte besonders die gastgebende Beigeordnete Klaudia Follmann-Muth

Schwimmen auch im Winter möglich
Bekanntlich ist Schwimmen auch nach jahreszeitlich bedingter Schliessung unseres Freibades in der Verbandsgemeinde Vallendar ganzjährig möglich. Denn die Verbandsgemeinde hat mit dem Berufsförderungswerk auf dem Mallendarer Berg eine Nutzungsvereinbarung für das dortige Hallenbad geschlossen. Die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat hat sich daher vor Ort mit dem Geschäftsführer Heinz Werner Meurer getroffen und die aktuelle Situation besprochen.

100 Jahre Frauenwahlrecht!Aus diesem Anlass besuchten die AsF- Frauen eine Veranstaltung der VHS- Koblenz mit Kabarett und Lesung zu Hedwig Dohm (1831- 1919), Schriftstellerin und Pionierin der frühen Frauenrechtsbewegung in Deutschland. Sie forderte die völlige Gleichberechtigung von Frauen und Männern- sozial, rechtlich und ökonomisch- und bereits 1873 als eine der ersten das Stimmrecht für Frauen in Deutschland ein.

Mitgliederversammlung der SPD zur Aufstellung der Kandidatenliste im Verbandsgemeinderat
20 weibliche und 20 männliche Bewerber gewähltUrbar. Zu Beginn d.J. fand die Mitgliederversammlung der Verbandsgemeinde-SPD zur Aufstellung der Kandidatenliste für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 statt, Der Einladung des Vorsitzenden Bernd Schemmer waren zahlreiche Mitglieder gefolgt. Er begrüsste die gastgebende Ortsbürgermeisterin Karin Küsel sowie Bürgermeister Fred Pretz,

Der Schwerpunkt der diesjährigen Jahershauptversammlung mit traditionellem Döppekuchenessen war die Jubilarenehrung verdienter Mitglieder. Der SPD-Ortverein-Vallendar ehrte die Mitglieder, die in diesem Jahr ein rundes Parteijubiläum feiern und der SPD seit 25, 40 oder 50 Jahren die Treue halten.8 Mitglieder standen mit unterschiedlichen Jahren an Zugehörigkeit in der SPD zu der Ehrung an. Für 50-jährige Mitgliedschaft Wolfgang Bamberg und Josef Klasen, für 40-jährige Mitgliedschaft Carmen Zell und für 25-jährige Mitgliedschaft Ingrid Meyer-H

Liebe Genossinnen und Genossen,

in der letzten Zeit werden kontroverse Diskussionen hinsichtlich der GroKo geführt. Es bestehen weiterhin Punkte, die angesprochen und besprochen werden können und auch müssen. Unser Ortsverein und auch die Jusos möchten über die aktuelle Situation gemeinsam mit Dir diskutieren. Welche Ambitionen, Ansprüche und Beweggründe stecken hinter einer GroKo? Sind diese für die Zukunft der SPD und der Bundesrepublik überhaupt „tragbar“ und „verantwortbar“?

Wir möchten Dich hiermit zu unserer nächsten politischen Veranstaltung herzlich einladen. Diese findet statt:

am Sonntag, 4. Februar, um 15:00 Uhr
in der neuen Stadt- und Kongresshalle Vallendar.

Die SPD Vallendar begrüßt gemeinsam mit den Jusos Mayen-Koblenz und Rheinland-Pfalz unter Anderem:

  • Daniel Stich, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz
  • Umut Kurt, Vorsitzender der Jusos Rheinland-Pfalz
  • Faisal El Kasmi, Vorsitzender der Jusos Mayen-Koblenz.

Der SPD-Vorstand des Ortsvereins Vallendar setzt sich zusammen mit den Jusos für die Zukunft ein. Deine Ansichten sind uns dabei sehr wichtig. Komm und diskutiere bitte mit! Über Deine Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Um die breite Teilnahme zu ermöglichen, informiere bitte über diese Veranstaltung auch unsere Genossinnen und Genossen, die (noch) nicht per E-Mail erreichbar sind.

Zusagen bitte bis zum 02.Februar.2018 hier zu richten:
anmeldung@spd-vallendar.de oder 0163 / 305 42 48

Euer Vorstand des SPD-Ortsvereines Vallendar

Redebeitrag: „Was bedeutet das eigentlich heute noch – Gerechtigkeit?“

Foto: Vertreter der SPD Vallendar, Niederwerth, Weitersburg, Urbar und Hillscheid mit Stadtbürgermeister Gerd Jung

Der diesjährige SPD-Neujahresempfang im alten Haus auf’m Nippes“ in Vallendar, der am 14.01.2018 mit dem Schwerpunkt Gerechtigkeit stattgefunden hat, hat sowohl Bürger, Parteimitglieder und Freunde bei einem Glas Sekt und Schnittchen traditionsgemäß unter einem Dach versammelt.

Der Vorstandsvorsitzende des SPD-Ortsvereins, Wolfgang Heitmann, eröffnete als Gastgeber den SPD-Neujahresempfang mit herzlichen Neujahrsgrüßen, sowie besten Neujahrswünschen und Dankesworten. In seiner Neujahrsansprache führte er den Anwesenden vor den Augen, mit welchen herausfordernden Themen sich die SPD in Vallendar in den letzten Jahren beschäftigt hat und wie sehr sich das Stadtbild von Vallendar dadurch verändert hat. Dazu zählen insbesondere der Bau neuer Einkaufsmärkte, der Bau der neuen Stadt- und Kongresshalle, die Neubauten der WHU, die Renovierung von Wohnhäusern in der Innenstadt und die Verdichtung der Bebauung auf den „Hügeln“. Er warf auch einen Ausblick auf die herausfordernden Themen, die im Jahre 2018 anzupacken sind. Dazu zählen der Bau eines „Sozialen Quartiers Nord“ incl. Seniorenheim am Standort St. Joseph, der Umbau der Wildburg in seniorengerechte und barrierefreie Wohnungen, der Neubau eines katholischen Kindergartens, der Bau eines neuen Hotels als auch eine schonende und bewohnerfreundliche Bebauung. Eine Ausweisung neuer Wohngebiete nur, wenn die Innenstadt nicht zusätzlich mit Verkehr belastet wird. Zur Entlastung der Innenstadt fordert er eine zweite Anbindung des Gumschlages. Wolfgang Heitmann betonte, dass sich die SPD Vallendar für diese Herausforderungen stark machen und für die Bürgerinnen und Bürger einsetzen wird.

Foto: Fred Pretz

Der Verbandsgemeindebürgermeister Fred Pretz schloss sich an das Gesagte mit den motivierenden Worten an: „Wenn das alte Jahr erfolgreich war, freue Dich auf das neue. War das alte Jahr aber schlecht, dann freue Dich erst recht.“ Er fügte seinerseits hinzu, dass es in der heutigen Zeit außerdem wichtig sei, „nach vorne zu sehen“, bei gewissen Sachverhalten und Entwicklungen „wachsam zu bleiben“ und auch „im Kleinen dagegenzuwirken“.

Verbandsgemeindebürgermeister Pretz dankte zudem herzlichst für das Verständnis und große Engagement bei den Hochwassermaßnahmen der letzten Woche. Auf Grund der Notfall- und Sicherheitsmaßnahmen mussten viele Straßen in Vallendar und in der Umgebung teilweise komplett gesperrt und lange Umleitungswege eingerichtet werden. Er appellierte zeitgleich an die Anwesenden, im neuen Jahr 2018 offener für das gute Miteinander zu werden.

Foto: Prof. Dr. Dr. Zaborowski

Als Gastredner dieses Neujahresempfangs konnte seitens des Vorstandes des SPD-Ortsvereins Herr Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, Rektor der PTHV, gewonnen werden.

Prof. Dr. Dr. Zaborowski rundete den Neujahrsempfang ab und ergänzt diese mit dem sehr interessanten Redebeitrag zum Thema „Was bedeutet das eigentlich heute noch – Gerechtigkeit?“ Er erläuterte dabei auf seine scharmante Art und Weise die Entstehung und Bedeutung des Begriffes Gerechtigkeit im zeitlichen Kontext und unter Berücksichtigung von Umwelteinflüssen, leitete differenziert und inhaltsreich zur diversen Ausprägungsformen über und ging auf die Bedeutung von Gerechtigkeit für jeden Einzelnen sowie für die und in der (Welt-)Gesellschaft ein. Er trug mit seinem philosophischen Gedankengut gekonnt zum Nachdenken bei.

Foto: Helena Habetz-Kloss und Bernd Schemmer

Der SPD-Fraktionsvorsitzende der VG Vallendar

Bernd Schemmer betonte im Anschluss die Wichtigkeit des Themas Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Er überreichte im Namen der anwesenden Funktionsträger den Blumenstrauß an Frau Helena Habetz-Kloss als Zeichen der großen Anerkennung und Dankbarkeit. Helena‘s Musikschule und deren Kinder sorgten wie jedes Jahr mit den musikalischen Aufführungen für die gute Stimmung und Atmosphäre. Das neue Jahr kann jetzt kommen.

Einen guten Rutsch 2018 und viel Gesundheit wünscht SPD Vallendar

Guten Rutsch wünschen wir Ihnen

Die SPD Vallendar lädt zu ihrem Neujahrsempfang für Sonntag, 14. Januar in das „ Nippes Haus“ in Vallendar ein. Beginn ist um 11 Uhr. Als Gastredner konnte Prof. Dr. Dr. Zaborowski, Rektor der PTHV, zum Thema

„WAS BEDEUTET DAS EIGENTLICH HEUTE NOCH –GERECHTIGKEIT?“

in die gute Stube der Stadt Vallendar gewonnen werden. Für die musikalische Umrahmung sorgt auch in diesem Jahr „ Helena`s Musikschule!“ Der Ortsverein Vallendar sowie die Stadtrats- und Verbandsgemeinderatsfraktion der  SPD laden recht herzlich ein. Weitere Informationen und Anmeldungen per Mail an info(@)spd-vallendar.de

Bild von Links: Peter Wahlers, Robert Steinebach, Frau von Minding, Wolfgang Heitmann, Mark Moosen und Frau Gerharz.

Das Sankt-Martin-Fest ist für den Sozialdemokraten ein guter Anlass um einerseits die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Vallendar an die kulturträchtige Tradition zu erinnern, kleine Freuden zu bereiten und andererseits auf dieser Basis gemeinsam eine gute Zukunft zu gestalten.

Nach dem diesjährigen erfolgreichen Glühwein- und Waffelverkauf auf dem Burgplatz, wurde durch den SPD-Ortsvereinsvorstand Vallendar beschlossen, den daraus resultierenden Gewinn einem sozialen Zweck zu spenden. So überreichten der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Heitmann und weitere Vorstandsmitglieder (s. Foto), am 20.12.2017 der Schulleitung der Karl D¢Ester Grundschule Vallendar freudevoll einen Check i.H.v. 400 Euro.

Die Rektorin der Grundschule, Frau von Minding, sowie die Musiklehrerin Frau Gerharz, begrüßten die großartige Spende. Sie wollen damit den musikalischen Bereich der Grundschule weiter ausbauen. Mit der zeitnahen Anschaffung einer Musikanlage und weiteren Musikinstrumenten soll die Musikerziehung verbessert werden.

Möglich wurde die Spende nur dank des ehrenamtlichen Engagements vieler Mitglieder und des Vorstandes des SPD-Ortsvereins Vallendar. Sie haben den Waffelteil großzügig gespendet, die Waffeleisen zur Verfügung gestellt und waren aktiv am Samstagabend an der Organisation und dem Verkauf beteiligt. Herzlichen Dank gilt an alle Beteiligten, die diese Kinderfreude möglich gemacht haben!

SPD-Regionalkonferenz in der neuen Stadt- und Kongresshalle Vallendar

Aufgrund der vorliegenden Auswertungen der Bundestagswahlen 2017 konnten die negativen Trends bezüglich des Wählerverhaltens bundes- und landesweit konstatiert werden. Um dieser Entwicklungen entgegenzuwirken und vor allem die eigenen Mitglieder aktiv an den gegenwärtigen Diskussionen, Gestaltung der politischen Zukunft und Zusammenarbeit zu beteiligen, hatte sich der SPD-Regionalverbandsvorstand Rheinland für die Durchführung dreier Regionalkonferenzen in der Arbeitsform des World-Cafés ausgesprochen.

Zu der letzten Konferenz dieses Jahres lud der SPD-Regionalverbandsvorstand Rheinland in „die neue Stadt- und Kongresshalle Vallendar“ ein. Über 100 Teilnehmer wie Mitglieder als auch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener SPD-Ortsvereine, der Jusos sowie einiger SPD-Spitzenkräfte des Landes Rheinland-Pfalz sind dieser Einladung gefolgt.

Der Vorstandsvorsitzende des SPD-Regionalverbandes Rheinland, Herr Hendrik Hering, und die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des SPD-Ortsvereins Vallendar, Frau Natalja Kreuter, eröffneten die Konferenz mit herzlichen Gruß- und Dankworten.

Unter Zuhilfenahme professioneller Präsentations- und Moderationstechniken seitens Herrn Frank Ackermann, konnten die Anwesenden, aufgeteilt in Arbeitskreise, abwechselnd verschiedene Themen aufgreifen und bearbeiten. Dazu zählten nicht nur die o.g. Trendanalyse, sondern auch die zukunftsgerichteten Fragen wie SPD-Leitbild, eigene Stärken, adäquate Nachwuchsfindung und Nachwuchsförderung, neue Formen der effizienten Zusammenarbeit und viele weitere wichtige Themen.

Die Ergebnisse aller drei durchgeführten Konferenzen werden zeitnah sorgsam ausgewertet und konsolidiert auf dem Regionalparteitag in Februar 2018 zum Thema gemacht.

Nach ca. dreistündiger Gemeinschaft – die nun „zu einer Regelmäßigkeit“ werden sollte, endete diese intensive und ergebnisreiche Konferenz, die von allen Anwesenden in guter Erinnerung bleiben wird. Ein herzliches Dankeschön gilt auch dem SPD-Vorstand des Ortsvereins Vallendar, der die Organisation dieser Konferenz tatkräftig unterstützte, als auch für das leibliche Wohl der Anwesenden gesorgt hat.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des SPD Ortsverein Vallendar mit traditionellem Döppekuchenessen hat am 15.11.2017 in der Seniorenresidenz Humboldthöhe stattgefunden. Zahlreiche Mitglieder fanden sich zusammen um nicht nur einen neuen Vorstand zu wählen, sondern ebenso unsere Parteijubilare zu ehren und zugleich unseren Minister des Innern und für Sport @RogerLewentz begrüßen zu können.

Roger Lewentz ehrte zusammen mit dem Vorsitzenden Wolfgang Heitmann viele langjährige SPD-Mitglieder mit 25 Jahren und 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD. Eine weitere Überraschungsehrung kam unseren ehemaligen Landtagsabgeordneten und ehemaligen Ortsvereinsvorsitzenden Dieter Klöckner zu Gute, der nun als Ehrenvorsitzender den Ortsverein Vallendar beratend beiseite steht.

Im Anschluss nach dem leckeren Döppekuchen wurde auch ein neuer Vorstand gewählt, der sich folgender Maßen zusammensetzt:

Vorsitzender: Wolfgang Heitmann
Stellv. Vorsitzende: Natalja Kreuter
Stellv. Vorsitzender: Robert Steinebach
Stellv. Vorsitzender: Peter Wahlers
Kassenverwalter: Mark Mosen
Stellv. Kassenverwalterin: Rita Schemmer
Schriftführer: Lothar Janzen
Stellv. Schriftführerin: Wilma Janzen
Beisitzerin: Iris Kleinheisterkamp
Beisitzer: Friesheim Lenz
Beisitzer: Ulrich Motzko
Beisitzer: Julian Muth

Für die gelungene Mitgliederversammlung möchten wir uns noch einmal bei allen Mitgliedern, sowie allen anwesenden der Mitgliederversammlung, unserem alten Vorstand, allen Jubilaren, dem Geschäftsführer der Humboldthöhe Herrn Reiner Welsch, unserem Minister Roger Lewentz, unserem Oberbürgermeister Herrn Fred Pretz sowie unseren Besucherinnen und Besuchern aus nebenstehen Gemeinden wie Frau Küsel Ferber (Bürgermeisterin Urbar) einen „Dank“ aussprechen.

Einigkeit macht stark!

 

Roger Lewentz und Dieter Klöckner

 

Wolfgang Heitmann mit Roger Lewentz und Dieter Klöckner

 

Wolfgang Heitmann mit Dieter Klöckner

Mit zahlreichen Vertretern war des SPD-Ortverein Vallendar auf dem Kreisparteitag vertreten. Zwei unserer OV-Mitglieder wurden mit sehr gutem Ergebnis in den neuen Kreisvorstand gewählt, Lena Hardt und Natalja Kreuter. Karin Küsel vom Ortsverein Urbar wurde als stellvertretende Vorsitzende im den neuen Vorstand wiedergewählt. Damit ist die Verbandsgemeinde-SPD und der Ortsverein hervorragend im neuen Kreisvorstand vertreten!

Traditionsgemäß am ersten Januarwochenende hatten der SPD- Ortsverein Vallendar sowie die Stadt-und Verbandsgemeindefraktionen zum mittlerweile 26.  Neujahrsempfang ins „Alte Haus auf dem Nippes“ eingeladen!

Ortsvereinsvorsitzender Wolfgang Heitmann begrüßte zu Beginn des traditionellen Neujahrsempfangs die Vertreter der Ortsgemeinden, Fraktionen, Vertreter der Hochschulen und sozialer Einrichtungen sowie der Vallendarer Vereine im vollbesetzten Nippes-Haus. In groben Zügen erläuterte der Fraktionsvorsitzende  im Stadtrat die wichtigsten Projekte der aktuellen Kommunalpolitik in Vallendar. Neben dem Bau der neuen Stadt-und Kongresshalle sei insbesondere der geplante Neubau eines katholischen Kindergartens in Vallendar eines der wichtigsten Ziele, um die Vielfalt der Kitas in Vallendar zu erhalten und den steigenden Bedarf an Plätzen in der Stadt zu gewährleisten. Die SPD-Fraktion im Stadtrat werde sich dafür einsetzen, dass der dringend erforderliche Neubau der Kita auf dem Gelände der Wildburg und der damit verbundene Ankauf des Geländes schnellstmöglich in die Tat umgesetzt werden kann. Auch die städtische Kita muss aufgrund der steigenden Bedarfe umgehend erweitert und ausgebaut werden.

Mit Detlev Pilger, MdB konnte auch in diesem Jahr eine bedeutende politische Persönlichkeit aus der Region  in Vallendar begrüßt werden.

In seiner Neujahrsansprache bezeichnete Detlev Pilger die im Herbst bevorstehende Bundestagswahl als eine Richtungswahl. Vorrangiges Ziel bei dieser Wahl muss es sein, den Bürgerinnen und Bürgern zu verdeutlichen, dass die AFD keine wirkliche Alternative ist. Auch wandte er sich gegen den Vorwurf, Politiker seien abgehoben. An Beispielen schilderte er, wie er und Kollegen, auch anderer Parteien immer wieder abseits vom Rampenlicht bei zahlreichen Ortsterminen, Bürgergesprächen oder Sprechstunden sich um die Belange von Bürgern kümmern und dabei auch Rückkopplung aus dem normalen Leben der Menschen erhalten. Als herausragende Erfolge in der zu Ende gehenden Legislaturperiode wertete der SPD  Bundestagsabgeordnete die Rente mit 63 und die Einführung des Mindestlohns. Für die Zukunft sieht Pilger genügend Aufgaben: Mehr sozialer Wohnungsbau, gleicher Lohn für Frauen und Männer und eine größere Bildungsgerechtigkeit.

Bürgermeister und VG-Chef Fred Pretz beleuchtete die Situation der Schulen und Kindertagesstätten in der Verbandsgemeinde und appellierte an die anwesenden Kommunalpolitiker „ mutige Entscheidungen- auch in Zeiten defizitärer Haushalte zu fassen! Es sind Investitionen in die Zukunft!“ Pretz erinnerte noch einmal  an die großen Herausforderungen und die damit verbundenen Chancen, die Vallendar durch die Ansiedlung der beiden Hochschulen PTHV und WHU sowie der vielfältigen Einrichtungen wie beispielsweise die Schönstattbewegung, das Berufsförderungswerk, die BDH- Klinik und die angesiedelten Seniorenheime hat. Insbesondere der geplante Neubau  im Bereich des Seniorenheimes St. Josef und die Erweiterungen auf dem Gelände der BDH- Klinik verlangen vom Stadtrat  konstruktive Debatten und zielführende Entscheidungen.

Für die Verbandsgemeinderatsfraktion sprach  Bernd Schemmer, stellv. Fraktionsvorsitzender im VG-Rat. Der Verlust des direkten Landtagsmandates 2016 schmerze zwar, dennoch sei das große gemeinsame Ziel, eine SPD-geführte Landesregierung, erreicht worden. Schemmer versicherte, dass man sich auch zukünftig für die Belange aller Bürgerinnen und Bürger einsetzen werde. Im Verbandsgemeinderat geht es dabei in diesem Jahr besonders um die Fortentwicklung der Integrativen RealSchule PLUS auf dem Mallendarer Berg. „Dort investieren wir in die Bildung, gleichzeitig unterstützen wir auch mit einem kleinen Zuschuss die Schönstätter Marienschule.“ Außerdem soll der Lebensraum verbessert werden und mit Maßnahmen des Gewässerschutzes die schönen Bachtäler sichern, damit diese einerseits Naherholung bieten und andererseits vor Überschwemmungen wie im vergangenen Jahr nach Starkregenereignissen schützen. In der Flächennutzungsplanung sollen die Interessen der Stadt- und den Ortsgemeinden gebündelt werden.

Zum Abschluss des offiziellen Teils appellierte der Ortsvereinsvorsitzende Wolfgang Heitmann an die eigene Partei: „Die SPD muss Hüter der sozialen Gerechtigkeit bleiben. Sie muss Anwalt der Mittelschicht, der Angestellten, der Arbeiter und der Rentner sein. Die Partei muss für die Ängste und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger Antworten haben -dafür müssen wir vor allem agieren und nicht reagieren. Unser politisches Handeln muss wieder eigenständig als linke, sozialdemokratische Politik wahrgenommen werden. Wenn wir unser politisches Ziel schärfen haben es extreme Parteien ungleich schwerer sich durchzusetzen.“

Musikalisch wurde die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder von Helena´s Musikschule unter Leitung von Helena Habetz-Kloss begleitet. Die Beiträge der Musikschüler/innen waren wieder einmal ein Spiegelbild der hervorragenden Arbeit der Vallendarer Musikschule.

Liebe Genossinnen und Genossen,

die Möhnen des Karnevalsvereins „Ewig Jung“ laden euch herzlich zu den diesjährigen Sitzungen am Freitag, den 10. Februar oder am Samstag, den 11. Februar 2017 jeweils um 19.11 Uhr in der Stadthalle Vallendar ein!

Karten können ab sofort bestellt werden.

Kontakt:
Email: obermoehn@kvewigjung.de
Telefon: 0261/ 28 73 62 98  oder 0261/ 66 79 56 7

Der Eintrittspreis beträgt 13 € (incl. 50 Cent ARGE Vallerer Karnevalszug).

Die bestellten Karten werden 14 Tage reserviert. Innerhalb dieser Zeit sind die Karten mittels Überweisung des Gesamtbetrages auf unser Konto:

DE52 57 46 01 17 00 02 11 45 38 bei der VR Bank Neuwied-Linz eG

Zu bezahlen, ansonsten wird die Bestellung ungültig.

Die Bezahlten Karten können ab 30. Januar 2017 bei

Ehemals Toto Lotto Heinz Schulz, Heerstr. 41, 56179 Vallendar abgeholt werden.

Vallendar. Von dem Erlös des Waffel- und Glühweinverkaufs der Vallendarer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten an Sankt Martin auf dem Burgplatz überreichten diese den Verantwortlichen der Koblenzer Tafel e.V.  jetzt vor Ort in der Stadthalle Vallendar eine Geldzuwendung in Höhe von 300 Euro.

Dieser finanzielle Beitrag soll die sehr wichtige Einrichtung unterstützen. Seit einiger Zeit ist auch eine Ausgabestelle der Tafel in Vallendar angesiedelt. Hier werden Bedürftige einen Tag in der Woche mit Lebensmitteln versorgt. Herr Waurig, Verantwortlicher der Ausgabestelle Vallendar, erklärte den Vertretern der SPD in einem kurzen Rundgang die einzelnen Stationen der Ausgabe sowie den organisatorischen Ablauf. In der Vallendarer Ausgabestelle werden rund 130 Personen versorgt. Der Anteil an Flüchtlingen aus Kriegsgebieten beträgt dabei rund 30 %. Insbesondere der Anteil an älteren Menschen, die aufgrund ihrer zu geringen Rente das Angebot der Tafel nutzen, wächst stetig an. Bemerkenswert auch, dass rund 25 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer allwöchentlich uneigennützig in der Vallendarer Ausgabestelle tätig sind. Ein tolles Engagement!

In Deutschland werden täglich viele Tonnen Lebensmittel vernichtet, obwohl sie noch verzehrfähig sind. Gleichzeitig gibt es auch hierzulande Millionen Menschen, die nicht ausreichend zu essen haben.
Die Tafeln schaffen eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel: Sie sammeln qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden, und verteilen diese an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte – kostenlos oder zu einem symbolischen Betrag.

Derzeit gibt es über 880 Tafeln in Deutschland. Alle sind gemeinnützige Organisationen. Bundesweit versorgen sie regelmäßig über eine Million bedürftige Personen mit Lebensmitteln – ein Viertel davon Kinder und Jugendliche.

Bedürftig sind für die Tafeln alle Menschen, die nur über wenig Geld im Monat verfügen können, z.B. weil sie Arbeitslosengeld I oder II, Sozialhilfe oder Grundsicherung beziehen. Damit die Hilfe auch da ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird, lassen sich die Tafeln die Bedürftigkeit ihrer Kunden durch offizielle Dokumente nachweisen. Grundsätzlich gilt jedoch: Die Tafeln helfen allen Menschen, die der Hilfe bedürfen.

Der Großteil der Tafeln reicht die gespendeten Lebensmittel mit festen Tafel-Läden bzw. Ausgabestellen an die Bedürftigen weiter. Einige bieten auch warme Mahlzeiten an oder beliefern soziale Einrichtungen, die Mahlzeiten zubereiten. Viele lokale Tafeln bieten mehrere Arten der Unterstützung an, zugeschnitten auf den Bedarf vor Ort.

Die Tafeln finanzieren sich durch Spenden. Bundesweit setzen sich zahlreiche Unternehmen für die Tafeln ein. Nach dem Motto „Jeder gibt, was er kann“ geben die einen Lebensmittel oder Reifengutscheine, die anderen reparieren kostenlos Tafel-Fahrzeuge, gestalten Werbeanzeigen oder spenden Geld für notwendige Schutzbekleidung – vom örtlichen Einzelhandel bis zum international agierenden Konzern.

Herr Waurig von der Koblenzer Tafel dankte den Vallendarer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für ihr vorbildliches Engagement und versicherte, dass die Spende zweckgebunden der Vallendarer Ausgabestelle zufließen wird.

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Foto: Scheckübergabe der Vallendarer SPD an die Koblenzer Tafel. V.l.n.r:: Peter Stäblein,  Alfred Waurig ( Koblenzer Tafel), Wolfgang Heitmann, Rita Schemmer und Annelie Groß.

Fidelen Frauen

Liebe Genossinnen und Genossen,

im Januar eröffnen die „Fidelen Frauen“  den Sitzungskarneval in Vallendar.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir als SPD-Vallendar mit einer großen Gruppe am,

28.01.2017 um 19:11 Uhr in der Stadthalle Vallendar diese Sitzung besuchen.

Weitere Informationen:

Am gestrigen Samstag war auch eine Delegation der SPD Vallendar nach Ludwigshafen gereist, um den neuen Landesvorstand zu wählen. Mit guten Ergebnissen wurden Roger Lewentz, Doris Ahnen, Alexander Schweitzer, Hendrik Hering, sowie Daniel Stichwiedergewählt. Auch die Positionen der Beisitzer wurden neu gewählt. Die SPD Vallendar wünscht allen Gewählten viel Erfolg!

Am gestrigen Samstag war auch eine Delegation der SPD Vallendar nach Ludwigshafen gereist, um den neuen Landesvorstand zu wählen.
Mit guten Ergebnissen wurden Roger LewentzDoris AhnenAlexander SchweitzerHendrik Hering, sowie Daniel Stichwiedergewählt.
Auch die Positionen der Beisitzer wurden neu gewählt.

Die SPD Vallendar wünscht allen Gewählten viel Erfolg!

Vallendar. Am vergangenen Donnerstag trafen sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zu einer ganz besonderen Mitgliederversammlung.

Der Einladung auf die Humboldhöhe folgten viele Mitglieder, schließlich stand die Ehrung langjähriger Mitglieder des Ortsvereins im Vordergrund. Und traditionell beginnt eine solche Mitgliederversammlung mit dem traditionsgemäßen Döppekuchenessen.

Anschließend berichtete der Verbandsbürgermeister über Aktuelles aus den Gemeinden Vallendar, Weitersburg und Niederwerth. Thema waren natürlich die neue Verkehrsführung der B42 durch Vallendar, den Bau der Stadt- und Kongresshalle und der mögliche Hotelbau. Auch der demografische Wandel war Thema des, auch nach 18 Jahren hoch motivierten, Fred Pretz. So stehen die Gemeinden Weitersburg und Vallendar vor dem Problem, dass es aktuell zu wenige KiTa Plätze gibt, da unerwartet viele Kinder geboren wurden.

Dann der Höhepunkt des Tages: Ein Großteil der Jubilare war erschienen, um sich den Anstecker, eine Flasche Sekt und die Urkunde zu sichern.

Unseren diesjährigen Jubilaren

Anke Baldus, Gerd Fleck, Myriam Fritsch, Martina und Josef Gans, Jutta Gräf, Petra Hanisch, Sandra Janson, Sascha Langenstein, Manfred Loeb, Bianka Maier, Dieter Necker, Jürgen Schirra, Jochem Stein, Konrad Weber und Dietmar Busse

wünschen wir alles Gute!

Der Vorstand der SPD Vallendar

Veranstaltungstipp:
Die 60pluser laden ein!
Treffpunkt: Am 28.10.16,um 16.00 Uhr im Lokal.

Für weitere Informationen bitte auf weiterlesen klicken.

 

Foto: http://www.1zoom.me/de/wallpaper/477038/z6246.5/

Anmeldungen bitte an Heino Witt:
Mail: heinowitt@googlemail.com
oder Tel: 0261/667043

Herzlichst,
Wolfgang Heitmann (Vorsitzender SPD Vallendar)
und Heino Witt (Vorsitzender AG 60 Plus)

Gut besuchte Versammlung in der Stadthalle Vallendar


Zur zweiten Mitgliederversammlung in diesem Jahr hatte der SPD Ortsverein Vallendar seine Mitglieder in die Vallendarer Stadthalle eingeladen.

 

Vorsitzender Wolfgang Heitmann begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder in der Stadthalle Vallendar. Neben den zügig verlaufenen Delegiertenwahlen zur Kreisverbandskonferenz und zur Wahlkreiskonferenz in Verbindung mit der Bundestagswahl 2017, wurden zum Tagesordnungspunkt „Aktuelle Themen aus der Stadt Vallendar“ an die anwesenden SPD-Ratsmitgliedern zahlreiche Fragen, insbesondere zu den Themen „ Neubau Stadt- und Kongresshalle“, Abriss der Fußgängerbrücke Vallendar Mitte und „neue Verkehrsführung Rheinstraße/ B42“ gestellt. Eine rege Diskussion entwickelte sich dabei im Laufe der Versammlung. Hierbei wurden Pro und Contra der Änderungen eingehend diskutiert.

Auch der geplante Hotelneubau von Investor Schär wurde thematisiert. Zum Großprojekt liegt, trotz mehrfacher mündlicher Anfragen von Ratsmitgliedern verschiedener Fraktionen an Stadtbürgermeister Jung, derzeit leider nur folgende offizielle Stellungnahme vor: „Herr Schär ist nach wie vor an seinem Projekt interessiert steht aber in dieser Sache unter keinem Zeitdruck!“

Ein weiterer Tagesordnungspunkt in der Versammlung war die Neuwahl einer Besitzerin. Hierbei konnte mit Lena Hardt, die übrigens einstimmig gewählt wurde, ein junges engagiertes Mitglied gewonnen werden. Lena Hardt wird zukünftig insbesondere für die Betreuung der Internetpräsenz (Homepage/ Facebook) zuständig sein!

Ortsvereinsvorsitzender W. Heitmann wies am Ende der Sitzung auf verschiedene Termine der Vallendarer SPD in 2016 hin und dankte den erschienenen Mitgliedern für die regen und konstruktiven Beiträge in der Mitgliederversammlung.

 

Sollten Sie Fragen und/ oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an den SPD- Ortsvereinsvorstand, per Mail an spd-vallendar@gmx.de oder an die Ihnen bekannten Ratsmitglieder der Vallendarer SPD. Aktuelles im Internet www.spd-vallendar.de oder in Facebook @SPDVALLENDAR .

„Demografischer Wandel- Herausforderung und Chance“

Unter diesem Motto hatten der SPD- Ortsverein Vallendar sowie die Stadt-und Verbandsgemeindefraktionen zum mittlerweile 25.  Neujahrsempfang ins „Alte Haus auf dem Nippes“ eingeladen!

Landtagsabgeordneter Dieter Klöckner begrüßte zu Beginn des traditionellen Neujahrsempfangs die Vertreter der Ortsgemeinden, Fraktionen, Vertreter der Hochschulen und sozialer Einrichtungen sowie der Vallendarer Vereine im vollbesetzten Nippes-Haus. In groben Zügen erläuterte der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Dieter Klöckner die wichtigsten Projekte der aktuellen Kommunalpolitik in Vallendar. Neben dem Bau der neuen Stadt-und Kongresshalle sei insbesondere der geplante Neubau eines katholischen Kindergartens in Vallendar eines der wichtigsten Ziele, um die Vielfalt der Kitas in Vallendar zu erhalten. Die SPD-Fraktion im Stadtrat werde sich dafür einsetzen, dass der erforderliche Neubau der Kita schnellstmöglich in die Tat umgesetzt werden kann.

Mit Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Staatsministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demografie im Mainzer Kabinett, konnte auch in diesem Jahr eine bedeutende Persönlichkeit der Landespolitik in Vallendar begrüßt werden. In ihrer Neujahrsansprache unter dem Motto „ Demografischer Wandel- Herausforderung und Chance“ wurde deutlich, dass alle gesellschaftlichen Kräfte gefordert sind, um den demografischen Wandel gemeinsam zu bewältigen. „ Umfragen belegen, dass 95 Prozent der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer gerne in ihrem Bundesland leben. Das soll so bleiben, auch wenn unsere Gesellschaft in den kommenden Jahrzehnten älter und wahrscheinlich auch kleiner wird! Die Landesregierung habe den demografischen Wandel zu einem zentralen Thema ihrer Politik gemacht. In Rheinland- Pfalz gibt es seit 2011 ein Demografieministerium. Bundesweit bis heute übrigens das einzige seiner Art. Gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung braucht Rheinland-Pfalz eine gute Familien- und Sozialpolitik, insbesondere aber auch ein leistungsfähiges Bildungs- und Betreuungssystem. Bätzing-Lichtenthäler plädierte für die Beibehaltung der kostenfreien Bildung von der Kita bis zur Hochschule. Der Ausbau von Kindertagestätten und Ganztagsschulen sind Investitionen in die Zukunft, die nicht nur gute Bildungschancen schaffen, sie sind auch ein wichtiger Beitrag für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf! Weitere Schwerpunkte setze die Landesregierung in den nächsten Jahren beispielsweise mit den Themen „ Projekt Gemeindeschwester plus“, Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung im Land durch die Förderung von Medizinstudenten, Weiterentwicklung im Bereich Telemedizin, Mobilität und Verkehr für ältere Mitbürger und die personelle Verstärkung der 135 Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz. Am Schluss ihrer Neujahrsansprache dankte Sabine Bätzing-Lichtenthäler dem scheidenden Landtagsabgeordneten Dieter Klöckner für seine hervorragende Arbeit in den vergangenen 15 Jahren im Mainzer Landtag.

Bürgermeister und VG-Chef Fred Pretz erinnerte noch einmal  an die großen Herausforderungen und die damit verbundenen Chancen, die Vallendar durch die Ansiedlung der beiden Hochschulen sowie der vielfältigen Einrichtungen wie beispielsweise die Schönstattbewegung, die neurologische Klinik und das Berufsförderungswerk hat. Auch die Flüchtlingspolitik stelle die gesamte Verbandsgemeinde vor große Kraftanstrengungen, die nur bewältigt werden können, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen!

Für die Verbandsgemeinderatsfraktion hob Karin-Küsel Ferber, Ortsbürgermeisterin von Urbar und Kandidatin der SPD im Wahlkreis 10 bei den bevorstehenden Landtagswahlen im März, insbesondere die gute Jugendarbeit in der VG hervor. Mit den Jugendtreffs in Urbar und Vallendar sei man auf einem sehr guten Weg. Ein besonders gutes Beispiel für generationenübergreifendes Handeln sei das Angebot von Beratungsstunden der ökumenischen Sozialstation im Vallendarer Jugendtreff.

Zum Abschluss des offiziellen Teils dankte der neue Ortsvereinsvorsitzende Wolfgang Heitmann seinem Vorgänger Dieter Klöckner und dessen Frau Christel für die unermüdliche und vorbildliche Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten im Ortsverein. „ Mit Dieter Klöckner verabschieden wir ein politisches Urgestein der Vallendarer SPD, der nicht nur eine Lücke hinterläßt, sondern einen Graben,“ so Wolfgang Heitmann weiter. Der neue Vorsitzende kündigte an, dass die Vallendarer SPD in Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Institutionen zeitnah ein kommunalpolitisches Konzept erarbeiten möchte.

Musikalisch wurde die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder von Helena´s Musikschule unter Leitung von Helena Habetz-Kloss begleitet. Die Beiträge der Musikschüler/innen waren wieder einmal ein Spiegelbild der hervorragenden Arbeit der Vallendarer Musikschule.

Große Freude über die 300 € Spende für den Förderkreis des städtischen „Haus für Kinder“ herrschte bei Kita Leiterin Petra Krämer (rechts) und Förderkreisvorsitzender Mareike Grund (3.v.l.). Gerne trugen (v.l.n.r.) Wilma Janzen, Anke Baldus, Friedhelm Lenz, Vorsitzender Dieter Klöckner, MdL, und seine Stellvertreterin Dr. Christa Weichert sowie Heinrich Krebs mit dem Betrag als Zuschuss zur Einrichtung eines -Snoezelen Raums bei.

Jedes Jahr an Sankt Martin baut die SPD ihren Waffel- und Glühweinstand auf dem Burgplatz auf. Der Erlös aus dem gespendeten Waffelteig sowie dem Glühwein (diesmal gespendet vom Koblenzer Edeka-Chef Konrad Kreuzberg), kommt laut Beschluss des SPD-Vorstands immer sozialen Einrichtungen in Vallendar zugute. So ist  die SPD froh, den drei Kindertagesstätten in Vallendar je eine Spende von 300,- € überreichen zu können.

Damit soll die hervorragende Kinder- und Jugendarbeit der drei Einrichtungen gewürdigt und unterstützt werden. Sicherlich findet diese unvorhergesehene Geldspritze gute Verwendung, denn mit diesen Spenden können Extrawünsche erfüllt werden bzw. auch als willkommener Zuschuss für bereits geplante Ausgaben Verwendung finden.

Der katholische Kindergarten Marienburg wird von 300 € Spende einen Krippenwagen kaufen, wie Kita Leiterin Petra Gerhartz (3.v.r.) und Förderkreis-Vorstandsmitglied Kristina Fischer (2.v.r.) den SPD Überbringern (v.l.n.r.) Wilma Janzen, Friedhelm Lenz, Annelie Groß, Dieter Klöckner, MdL, Dr. Christa Weichert und Heinrich Krebs mitteilten.

Pfarrer Gerd Götz (2.v.l.) und Kita Leiterin Ulrike Lehmann (3.v.l.) freuen sich über die Spende der Vallendarer SPD für den evangelischen Kindergarten, die von (v.l.n.r.) Friedhelm Lenz, Dieter Klöckner, MdL, Dr. Christa Weichert, Heinrich Krebs und Annelie Groß überreicht wurden. Von diesen 300 € soll ein Mikroskop angeschafft werden.

 

 

Traditionell baut in jedem Jahr die Vallendarer SPD an Sankt Martin ihren Waffel- und Glühweinstand auf dem Burgplatz auf. Der Erlös aus dem gespendeten Waffelteig sowie dem Glühwein kommt laut Beschluss des SPD-Vorstands immer sozialen Einrichtungen in Vallendar zugute. In diesem Jahr konnten die Vallendarer Sozialdemokraten eine Spende in Höhe von 600.- € an die Verantwortlichen der Flüchtlingshilfe in der Verbandsgemeinde übergeben werden. SPD Vorsitzender Wolfgang Heitmann und weitere Vorstandsmitglieder überreichten den Scheck in Anwesenheit von Pfr. Götz und Pater Kiefer sowie vielen ehrenamtlichen Tätigen an den neuen Koordinator für Flüchtlingsfragen in der VG Vallendar, Herrn Christian Ebeling.

Damit soll die hervorragende Arbeit der Flüchtlingshilfe gewürdigt und unterstützt werden. Sicherlich findet diese unvorhergesehene Geldspritze gute Verwendung, denn mit diesen Spenden können dringend notwendige Maßnahmen finanziert werden bzw. auch als willkommener Zuschuss für bereits geplante Ausgaben Verwendung finden.

Es sind inzwischen ca. 160 (Stand Dezember 2015) Menschen auf der Flucht in den Orten unserer Verbandsgemeinde angekommen. Nach den Erlebnissen in der Heimat, in Krieg, Verfolgung und auf der Flucht dürfen die Menschen in Vallendar, Weitersburg, Urbar und Niederwerth die Erfahrung machen, dass sie herzlich willkommen sind.

Neben all den Dingen, die unsere Verwaltung für die Menschen tut, gibt es aber noch viele Bereiche, die – bei allem Einsatz der Mitarbeitenden der Verwaltung – nicht von der Kommune geleistet werden können. Hier ist das Engagement von uns allen gefragt. Die Vallendarer SPD beteiligt sich sehr gerne an diesem ehrenamtlichen Engagement unter dem Motto: „Willkommen in Vallendar!“

AsF-Vallendar

Die Frauen des Arbeitskreises sozialdemokratischer Frauen der Verbandsgemeinde Vallendar erlebten am 15. Oktober 2015 ein sehr interessanten Abend im Bürgerbüro. Frau Dr. UlrikeStahlschmidt referierte über das Thema „Akupunktur „.Anschaulich erzählte sie über die Geschichte der Akupunktur. Die Teilnehmerinnen wurden über die Wirkung der Akupunkturnadeln, Indikationen und Kontraindikatoren, sowie die Bedeutung von Yin und Yang informiert. An einem Schaubild sowie einer Schaufigur wurden den interessierten Zuhörerinnen die Leitbahnen/Meridiane zum Aufsuchen der Akupunkturpunkte erklärt. Zum krönenden Abschluss setzte Frau Dr. Stahlschmidt einigen Frauen Nadeln an zwei Akupunkturpunkten. Eine für Entspannung und Gelassenheit, die andere zur allgemeinen Schmerztherapie! Alle waren total begeistert und überrascht über die Vielfältigkeit dieser Methode.Ein großes Dankeschön für diesen wunderbaren Abend.

Ortsverein Vallendar

Berichtszeitraum:   27.11.2013 bis 04.11.2015

 

 

I.Mitgliederentwicklung

  1. Zugang                                                                2.  Abgang

Eintritt           9                                                                 Austritt          21

Zuzug             1                                                                 Wegzug            6

Ummeldung   1                                                                  Tod                  5

Mitgliederstand  27.11.2013         321

Mitgliederstand  04.11.2015         300

Abnahme:  21 = 7,0 %

 

II. Mitgliederstruktur

Arbeitsgemeinschaften

Anzahl der Mitglieder ohne deutschen Pass = 2 = 0,7 %

Anzahl der Mitglieder mit Migrationsgeschichte = 48 = 16,0 %

Herkunft aus 24 Nationen

Altersstruktur

unter  20         =   4  =   1,3 %

20 – 30             = 22  =   7,3 %

30 ­- 40             = 32  = 10,7 %

40 – 50             = 42  = 14,0 %

50 – 60             = 53  = 17,7 %

60 – 70            = 77   = 25,7 %

70 – 80             = 53  = 17,7 %

80 – 90            = 16  =   5,3 %

über 90           =   1  =   0,3 %

 

Durchschnittsalter im Ortsverein: 55, 4 Jahre

Ältestes Mitglied   : Franz Elmer ( 94 )

Jüngstes Mitglied : Fabian Möllmeier ( 14 )

 

III. Referent(inn)en zu Gast im Ortsverein

 

NAME THEMA bzw. ANLASS DATUM VERANSTALTER

 

Bätzing-Lichtenthäler, Sabine Jubilarenehrung 18.09. 2015 Ortsverein
Hütten, Achim „Brauchen Realisten Visionen?“ 12.01.2014 Ortsverein + Fraktionen
Hütten, Achim „Die bewegte Stadt“ 10.04. 2014 Ortsverein
Kloos, Sr. Basina „Gut leben im Alter“

Neujahrsempfang

11.01.2015 Ortsverein + Fraktionen
Pilger, Detlev Jubilarenehrung 17.09.2014 Ortsverein

 

IV. Aktionen / Veranstaltungen im Ortsverein

Aktionen „Senioren lernen ihre Heimat kennen“ (60+)

Besichtigungen (AsF + 60 plus + Fraktionen)

Bürgerfest (Ortsverein)

Bürgergespräche (Ortsverein + Fraktionen)

Döbbekochenessen

Fraktionssitzungen (Fraktionen)

Herbstreisen (Ortsverein)

Infostände (Ortsverein)

Jubilarenehrungen (Ortsverein)

Kinoabende (AsF)

Klausurtagungen (Fraktionen)

Neujahrsempfänge (Ortsverein + Fraktionen)

Ortsbegehungen (Fraktionen)

Parteitage (Ortsverein + AG / en)

Referate (Ortsverein + AG / en)

Sommerfest(Ortsverein)

Themenabende (AsF)

Treffen mit türkischen Frauen (AsF)

Stammtische (Ortsverein)

Vorstandssitzungen (OV +AG´en)

Waffel- und Glühweinstände (Ortsverein)

Wahlveranstaltungen (Ortsverein + AG´en)

Wahlparty (Ortsverein)

Weihnachtstreffen  (60+ AsF)

Winterabend (Ortsverein)

Bildtext: Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Ortsvereinsvorsitzender Dieter Klöckner, MdL, ( Bildmitte) freuten sich mit den zu Ehrenden über die gelungene Jubilarenehrung

Es ist eine schöne Tradition der Vallendarer SPD, langjährige Mitglieder in einer eigenen Veranstaltung zu ehren. In diesem Jahr standen gleich 18 Genossen zu dieser Ehrung an: für 25 Jahre Mitgliedschaft Heike Beckmann, Brigitte Heitmann-Weiß, Wilma Janzen, Manfred Kessler, Iris Kleinheisterkamp, Christel Klöckner, Peter Knopp, Dieter Lauterberg, Carsten Möllmeier, Mark Mosen und Inga Neffgen-Staudt. Für 40 Jahre Parteizugehörigkeit wurden Antje Harries und Bernd Jung. Seit 50 Jahren sind Walter Eiden, Bernd Gräf, Alex Krämer und Albert Wyremblewsky  in der SPD – und Helga Hoffmann sieht sogar auf 60 Jahre SPD-Mitgliedschaft zurück. Leider konnten aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen einige der Parteijubilare nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Dieter Klöckner, MdL, nahm zusammen mit Ministerin Sabine Bätzing-Lichtentäler die Ehrung der Parteijubilare vor. Neben einer Kurzvorstellung der Jubilare, erhielt jeder noch eine Urkunde, eine Anstecknadel, einen Wein und eine rote Rose.

Zuvor hatte die Ministerin über die Herausforderungen des demografischen Wandels referiert. Die Folgen des Wandels beschrieb Sabine Bätzing-Lichtenthäler mit den Stichworten: wir werden älter, wir werden weniger und wir werden bunter. Der demografische Wandel hat Auswirkungen auf alle Gruppen der Bevölkerung, auf das Leben jedes einzelnen Menschen und auf das Zusammenleben in der Gesellschaft. Rheinland-Pfalz investiert in Betreuung, Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, damit sie gute Chancen haben, am gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Leben teilzuhaben. „Ältere Menschen sind ein immer wichtigerer Bestandteil unserer Gesellschaft“, betonte Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Mit ihrer Seniorenpolitik zielt die Landesregierung darauf ab, dass die Menschen im Land so lange wie möglich gut und selbstbestimmt leben können. Sie sollen an allen Bereichen des Lebens teilhaben und ihre Potenziale, ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiterhin in die Gesellschaft einbringen können. Hilfe- und pflegebedürftige ältere Menschen haben den Wunsch, möglichst lange selbstbestimmt und in ihrer vertrauten Umgebung zu leben. Bei denjenigen, bei denen das aber nicht mehr möglich ist, sollen gute Pflegeheime mit einem guten Personalschlüssel zu Verfügung stehen.„Durch eine verbesserte berufliche und soziale Integration möchte man zudem erreichen, dass die Flüchtlinge gute Teilhabechancen haben und ihre Potenziale besser genutzt werden“, so die Ministerin. Wir brauchen Fachkräfte und müssen bei denjenigen, die noch nicht die Voraussetzungen dafür haben, intensiv nachschulen. Die deutsche Sprache zu können, ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

 

ASF SPD Vallendar

Der Arbeitskreis  sozialdemokratischer Frauen der Verbandsgemeinde Vallendar unternahm am Samstag, den 13. Juni 2015 einen Ausflug nach Unkel. Um 11 Uhr starteten die Teil-nehmerinnen und Teilnehmer bei strömenden Regen mit dem Zug vom Vallendarer Bahn-hof. In Unkel erwartete uns Frau Bovy vom Geschichtsverein Unkel zu einem Stadtrund-gang. Pünktlich dazu hörte es auch auf  zu regnen. Da an diesem Wochenende auch die Gartentage mit Musikgruppen stattfanden, kamen wir schon in den Genuß, die vielen Stände im Vorbeigehen zu bewundern.

Frau Bovy erzählte und erklärte uns in anschaulichen Geschichten die Stadt Unkel, die schon immer Wohnsitz von  bekannten  Persönlichkeiten war und ist. Vorbei am Haus Henkel folgten wir ihr zur schönen  Rhein-promenade. Durch die Wahl Bonns zur Bundeshauptstadt wirkte sich das damals günstig  für  den Fremdenverkehr in Unkel aus. Das Haus Fritz Henkel, Gründer des Henkelkonzerns (1875-1930), wurde als Gasthaus der Bundesregierung  eingerichtet. Dort  fanden viele  Tagungen  statt. Die Villa wurde im Jahr 1960 abgerissen und durch einen Bungalow ersetzt. Der Fabrikant war in der Stadt bis zu seinem Tod sehr engagiert. Die jährlich stattfindenden  Carl-Loewe-Musiktage, veranstaltet vom Geschichtsverein, dürfen im Palmenhaus des wunderbaren Fritz-Henkel-Parks aufgeführt  werden.

Gegründet  wurde Unkel  886 und lebte zuerst ausschließlich vom Weinanbau. Direkt neben der Fritz-Henkel-Anlage befindet sich die Villa von Hans Günther Wallraff.  Früher befand sich darauf das Anwesen der Fa. Profitlich (1871), die  bis zum 1. Weltkrieg  Persianerpelze aus Kaninchen herstellten und dadurch für neue Arbeitsplätze  in der Region sorgte.

Daneben hat die Fa. Rabenhorst seit mehr als 100 Jahren ihren Hauptfirmensitz in Unkel. Firmengründer und Unkeler Ehrenbürger war Günther Lauffs (1901-1990).

Das wichtigste Baudenkmal an der Rheinpromenade gelegen ist das Freiligrathhaus. Ein barockes Adelspalais von 1760 in dessen Mansardengeschoss der Dichter der Revolution von 1848 Ferdinand Freiligrath von 1839-1841 lebte. Von ihm stammt auch der Ausspruch „Wir sind das Volk“. Später wurde es von der Familie des Komponisten Carl – Loewe bewohnt. Daneben befindet sich das ehemalige Haus von Wittgenstein jetzt  Paxheim. Es war ein Ferienhaus nur für Priester, inzwischen ist es für jedermann buchbar. Konrad Adenauer verbrachte hier 5 Monate nach seiner Ausweisung aus Köln und ging danach  weiter nach Maria Laach. Nach ihm ist die Unkeler Rheinpromenade zwischen Mariensäule und Gefängnisturm benannt.

Weiter kamen wir jetzt zur reich ausgestatteten katholischen Pfarrkirche St. Pantaleon mit barockem Hochaltar und Wappen der Familie von Eschenbrender, gespendet von der Familie. Die Kirche  besitzt einen romantischen Turm und drei parallele Satteldächer, die ihr einen reizvollen  Anblick verleihen. Bemerkenswert ist auch der Friedhof für Sternenkinder, der seit ca. 6 Jahren auf dem Friedhof entstanden ist. Nebenan im Gefängnisturm soll Ludwig  van Beethoven eine Nacht  verbracht  haben.

Vorbei am Christinenstift beendeten wir unseren interessanten Rundgang mit Frau Bovy.

Ohne Pause ging es direkt weiter zum Willy-Brandt-Forum. Herr Barth, der Willy Brandt  selbst noch erlebt und gut gekannt hat, erwartete uns schon. Willy Brandt lebte in Unkel  von 1979 bis zu seinem Tod 1992. Herr Barth erzählte uns viele Erlebnisse und Anekdoten  von ihm. Er berichtete , dass Willy Brandt sich das erste mal in seiner politischen Zeit in Unkel als normaler Bürger gefühlt  hat. Er lebte hier als „Bürger  unter  Bürgern“. Das Forum erinnert an den ehemaligen deutschen SPD-Politiker, Bundeskanzler  und Friedensnobelpreisträger. Die lohnenswerte Ausstellung zeigt den Bürger Willy Brandt und sein Engagement für Frieden und Freiheit, Menschenrechte und Demokratie. Durch ihn kamen viele bekannte Politiker wie Helmut Kohl oder Michail Gorbatschow nach Unkel.

Das Forum wurde am 20. 3. 2011 eröffnet. Es wird  von einer gemeinnützigen  Bürgerstiftung betrieben. Im Mittelpunkt  der Ausstellung  stehen das private Arbeitszimmer Willy Brandts aus seinem Wohnhaus in Unkel und das Portät von Georg Meistermann, das für die Kanzlergalerie in Bonn bestimmt war.

Nach so vielen Informationen und Eindrücken machten wir endlich eine wohlverdiente Pause im Weinhaus „Zur Traube“. Dort erholten wir uns beim gemeinsamen guten Mittagessen. Gut gestärkt schlenderten wir dann nochmal in bester Laune und bei herrlichem  Sonnenschein durch Unkel und am Rheinufer  an den schönen Ständen der Gartentage vorbei. Und manch einer kam mit einem  Kräutertopf, Ziegenkäse, Schmuck oder Blumenstecker zur Abfahrt am Bahnhof zurück. Gegen 18 Uhr erreichten wir frohgelaunt und mit vielen neuen Eindrücken Vallendar und alle waren sich einig  „Unkel ist eine liebenswerte,  interessante, kulturelle Stadt  mit wirklich  sehr interessanten Persönlichkeiten“.

SPD Vallendar Herbstreise 2015

„Moin!“ – das war für eine Woche die tägliche Begrüßung auf der diesjährigen Herbstreise der Vallendarer SPD nach Ostfriesland. 50 Mitglieder und Freunde des Ortsvereins verbrachten bei herrlichem Sonnenschein und ohne einen Tropfen Regen eine informative und vergnügliche Zeit im Norden der Republik.

Erste Station war die Meyer-Werft in Papenburg. Unter fachkundiger Führung erfuhren die Besucher alles Wissenswerte über Entwurf, Planung und Bau der Kreuzfahrtschiffe, die hier entstehen und nach dem Stapellauf auf ihrem ungewöhnlichen Weg durch die schmale Ems ins offene Meer nehmen.

Danach wurde von unserem „Stammfahrer“ Dieter Maurer das Standquartier angefahren. Das Vier-Sterne-Hotel Voss in Westerstede bot in diesen acht Tagen exklusive Unterkunft, vorbildlichen Service und ein exzellentes Essen. Der Wellnessbereich und die Produktion/Produkte des ersten deutschen „Schokoladenhotels“ hielten für Entspannung und Genuss für jede(n) etwas bereit.

Fraktion_Stadtrat_WHU

Zu einem Meinungsaustausch trafen sich Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion mit dem neuen Rektor der WHU, Prof. Dr. Markus Rudolf, im historischen Goethezimmer der Marienburg

Gegenstand des Gesprächs waren neben dem näheren Kennenlernen die teilweise irritierenden Pressemeldungen der letzten Zeit in Bezug auf den Bau der neuen Stadt-/Kongresshalle sowie die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte. Prof. Dr. Markus Rudolf betonte, dass die WHU den Bau der neuen Stadt- /Kongresshalle begrüße. Hierbei handelt es sich dabei allein um ein Vorhaben der Stadt Vallendar. Seinerzeit habe die Hochschule in der Befragung nach den von ihr durchgeführten Veranstaltungen klare Angaben gemacht. Dazu stehe sie auch heute unverändert. Nach Fertigstellung der Halle werde sie daher auch, wie damals angegeben, ihre Veranstaltungen wenn immer möglich dort durchführen. Allerdings werde sie keinen Nutzungsvertrag mit der Stadt abschließen; dies sei auch niemals in irgendeiner Weise Gegenstand von Gesprächen im Vorfeld gewesen.

Was den Ankauf des jetzigen Kitageländes Marienburg an die WHU angeht, sagte Prof. Dr. Markus Rudolf, dass die Hochschule derzeit vollauf damit beschäftigt sei, die neuen Hochschulgebäude an der Stelle des ehemaligen Pfarrheims zu errichten. Die Philosophie der WHU sei es, alles nur im klaren Einvernehmen mit allen jeweils betroffenen Einrichtungen in Vallendar umzusetzen.

In diesem Zusammenhang erinnerten die SPD-Ratsmitglieder an den seinerzeit vom Stadtrat einmütig gefassten Beschluss, das Gelände der Kita Marienburg als Potenzialfläche im Stadtentwicklungsplan für die WHU auszuweisen.

Prof. Dr. Markus Rudolf hob hervor, dass derzeit ein Ankauf dieses Geländes nicht erwogen werde.

SPD in der VG Vallendar legt politische Ziele und Strategien fest!

Am Samstag den 28.02.2015 trafen sich Funktions-  und Mandatsträger aus der Verbandsgemeinde Vallendar zu einer ganztägigen SPD-Klausurtagung in der Seniorenresidenz Humboldt-Höhe. Ziel dieser Tagung war es, die  themenbezogenen, inhaltlichen Ausrichtungen und Strategien festzulegen. Schwerpunkte der sehr angeregten, ausgiebigen und zielorientierten Diskussionen waren, das Radwegenetz der Verbandsgemeinde, die VG als Schul- und Bildungsstandort und die Kindertagesstätten. Die Zweitanbindung Gumschlag bzw. die Entlastung des Innenstadtverkehrs und die neue Stadt- und Kongresshalle waren die beherrschenden Themen für die Stadt Vallendar.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass solche themenkonzentrierten Klausuren wichtig und notwendig sind, weil viele der anstehenden Themen von ihrer Zuständigkeit und Verantwortung nicht vor den Grenzen der Ortsgemeinden und der Verbandsgemeinde halt machen.

Die verabredeten Ergebnisse sollen Richtschnur und Grundlagen für die weitere politische Arbeit in den Ortsvereinen und Fraktionen sein.

Beratung und Aufstellung der öffentlichen Haushalte werden in den Medien oft als „Sternstunden der Parlamente“ bzw. der Gremien unserer Gebietskörperschaften bezeichnet. Schließlich werden hier die Maßnahmen und Vorhaben in Zahlen gegossen, und diese sind wiederum Ausdruck der Zukunftspläne und Akzentsetzungen der politisch Handelnden.

Wer sich intensiv mit dem Haushaltsplan beschäftigt und sich (wie im Fall unserer Stadt) durch die 220 Seiten des Entwurfs arbeitet, hat aber oftmals eher das Gefühl, diese Bezeichnung komme wohl von den Sternen, die man manchmal vor dem geistigen Auge hat, anlässlich des umfangreichen Zahlenwerks.

Als verantwortungsbewusstes Ratsmitglied ist man/frau natürlich bemüht, besonders nach zwei Kriterien den Haushaltsplan zu betrachten:

  1. Wo sind noch Sparpotenziale, und
  2. Ergeben sich vielleicht noch irgendwo Einnahmemöglichkeiten

Trotz intensiver Durchforstung des Haushaltsplanentwurfs 2015 haben wir leider keine nennenswerten Einsparmöglichkeiten gefunden. Der Haushalt ist so eng geschneidert, dass er kaum Luft bekommt. Wenn man die Pflichtaufgaben der Kommune in Abzug bringt, bleibt ein relativ kleiner Raum für die politische Gestaltung.

Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain hat einmal gesagt: „Geld ist schlecht, wenn es andere haben.“ Wir alle wissen, dass sowohl der Kreis als auch die Verbandsgemeinde wichtige und notwendige Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger leisten, aber es schmerzt doch immer wieder, wenn man die hohen Summen sieht (4,2 Millionen Kreisumlage, 3,17 Millionen VG-Umlage), die man an die beiden Adressen abführen muss. Besonders trifft uns aber die Tatsache, dass wir aufgrund einer Mehreinzahlung bei der Gewerbesteuer in Höhe von fast 2,2 Millionen Euro eine Finanzausgleichsumlage von 137.000 Euro und eine Gewerbesteuerumlage für 2015 von 404.000 Euro zu zahlen haben. So werden wir in gewisser Weise für die Einnahmesteigerung in diesem Bereich „bestraft“.

Es ist schon bemerkenswert, dass die Steuerkraft Vallendars um 167 Euro über dem Landesdurchschnitt liegt. Allerdings ist wohl nicht davon auszugehen, dass die Gewerbesteuereinnahmen der nächsten Jahre in dieser Höhe zu verzeichnen sind. Es hat sich aber gezeigt, dass die im vergangenen Jahr erhöhten Hebesätze für die Gewerbesteuer, die zehn Punkte über dem Nivelierungssatz des Landes liegen, sich jetzt positiv für die Stadt auswirken.

Ende letzter Woche haben wir von unserem Kämmerer Herrn Hollerbach Post bekommen, in der er uns einige wichtige Änderungen gegenüber dem ursprünglichen Haushaltsplanentwurf mitteilt. Dabei haben wir mit Freude die Mitteilung aufgenommen, dass die notwendige Dachsanierung der Marienburg um 205.000 Euro billiger sein wird, als zuerst veranschlagt. Ebenso positiv sind die 331.200 Euro weniger an Liquiditätskrediten über die VG zu verzeichnen.

Lassen sie mich nun zu den vorgesehenen Einzelmaßnahmen im Haushalt kommen, die meine Fraktion uneingeschränkt unterstützt. Dabei beschränke ich mich auf die aus unserer Sicht wichtigsten:

Die 200.000 Euro Planungskosten für die Kindertagesstätte halten wir für unabdingbar. An unseren Kindern darf nicht gespart werden. Durch die Ausweisung dieses Betrages bekräftigen wir unsere Forderung nach einer zeitgerechten Lösung für eine neue Kindertagesstätte, unabhängig von Standort und Ausstattung. Hierbei besteht klarer Handlungsbedarf. Die Finanzierung einer Kita auf dem neuesten pädagogischen Stand ist eine Investition in die Zukunft. Und hier ist das Beste nur gut genug. In diesem Kontext sind auch die Mehrausgaben von 88.000 Euro gegenüber dem Ansatz für den Neubau des Spielplatzes „Düppelstraße“ zu verstehen; auch hier darf an ordentlichen und kindgerechten Spielgeräten nicht gespart werden. Unsere ursprünglichen Bedenken gegen die Anschaffung eines neuen Parkautomaten mit Videokameraüberwachung in der Tiefgarage Marienburg haben wir inzwischen zurückgestellt. Da es für das derzeitige Gerät keine Ersatzteilbeschaffung mehr möglich ist, müssen wir die 20.000 Euro, wohl oder übel, ausgeben. Für die Stadt ist es besser, Parkgebühren einzunehmen als Strafgelder für die VG zu generieren. Die 20.000 Euro Mehrausgaben für die Bankette an der L 309 (Feisternacht) sind notwendig, um die Sicherheit der Nutzer entlang der Strasse zu gewährleisten.

Das Radwegenetz in- und außerhalb Vallendars ist uns sehr wichtig Deshalb begrüssen wir die veranschlagten 120.000 Euro für den „Rheintalradweg“ zwischen Vallendar und Bendorf sowie die 30.000 Euro Planungskosten für den Radweg zwischen Vallendar und Höhr-Grenzhausen Dazu passt auch der Neubau der Schutzhütte Feisternacht, für den 8.000 Euro vorgesehen sind.

Besondere Bedeutung kommt dem Ausbau der Kirchstrasse zu, und damit verbunden auch die Planungskosten „Zweiterschließung Gumschlag“. Hier suchen wir die optimale Lösung für eine dringend notwendige Entlastung der geplagten „Kirchsträssler“, aber auch der Menschen im Innenstadtbereich, Dabei muss unser Augenmerk stets der geringstmöglichen finanziellen Belastung der Anwohner gelten.

Die 2 Millionen Euro Planungskosten für die Stadt-/Kongresshalle sowie die 220.000 Euro für den Grunderwerb Stadtumbau-West sind selbstredend zu verstehen, tragen beide Projekte doch entscheidend bei für die Zukunft der Stadt Vallendar. Seinerzeit hat der Stadtrat einstimmig den Bau einer Stadt-/Kongresshalle beschlossen. Bisher ist auch allen dafür notwendigen Maßnahmen einmütig zugestimmt worden. Jetzt befinden wir uns, zumindest was die Planung angeht, quasi schon im Ziellauf. Eine Umkehr zum jetzigen Zeitpunkt würde uns immense Summen kosten. Zudem gibt es keine Alternative: der Bau einer kleineren Stadthalle würde mit Sicherheit entschieden teurer werden.

Die SPD-Fraktion stimmt allen eingereichten Änderungen zu. Den Zuschuss in Höhe von 8.000 Euro an den Turnverein Vallendar für die Baumaßnahmen an der Turnhalle gewähren wir gerne, hat dieser Verein doch mit 1.000 Mitgliedern und seinem vielfältigen Angebot damit weiterhin einen angemessenen Ort für seine sportlichen Aktivitäten.

Die Jugendarbeit von „Haus Wasserburg“ ist über Vallendar und die Region hinaus vorbildlich und verdient auch weiterhin unsere Unterstützung.

Mit ihrem Programm „Lernbegleitung“ hat die Ökumenische Arbeitsloseninitiative Vallendar eV schon vielen Schülerinnen und Schülern in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik geholfen, ihren Schulabschluss zu erreichen und einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Die beantragten 500 Euro Zuschuss sind deshalb gut angelegt.

Der Antrag über 2.500 Euro der katholischen Pfarrgemeinschaft Vallendar/Urbar liegt ja schon seit dem 02.02.2013 vor und wird jetzt endlich zur Auszahlung kommen für einen Splitterschutz der Fenster in der Kita.

Gerne stimmen wir der Zuschussgewährung von 1.400 Euro an den Handballverein Vallendar eV zu. Er leistet eine vorzügliche Jugendarbeit und war aufgrund der Renovierungsarbeiten in der Konrad-Adenauer-Schule sowie den Ausweichhallen in Bendorf und Lahnstein auf die kostenpflichtige EWH-Sporthalle angewiesen.

Im vergangenen Jahr hatte die SPD-Fraktion einen Antrag auf Gewährung eines Zuschusses in Höhe von 2.500 Euro für „Lichtzeichen“ gestellt. Wir konnten uns seinerzeit vor Ort über deren engagierte Arbeit informieren. „Lichtzeichen“ hilft vielen jungen Frauen in Not – eine Tätigkeit, die unsere Unterstützung verdient.

Auch dem einmaligen Zuschuss für den Fanfarenzug Rot-Weiss in Höhe von 500 Euro stimmen wir zu. Der Verein will sich wieder verstärkt der örtlichen Brauchtumspflege widmen und soll sich dann gern mit neuen Landsknechts Uniformen schmücken.

Apropos Brauchtum und Kultur: Im Haushalt sind wieder 9.000 Euro veranschlagt für „Kultur in Vallendar (KIV)“. Seit einiger Zeit finden keine Veranstaltungen mehr statt, mit Ausnahme des „Rock am Roodes“. Wir fragen daher, ob in 2015 entsprechende andere kulturelle Veranstaltungen vorgesehen sind.

Wir haben uns in der SPD-Fraktionen auch intensiv mit der Zukunftsentwicklung Vallendars beschäftigt und dabei über Möglichkeiten nachgedacht, wie man insgesamt die Situation vor Ort verbessern könnte durch Akquirierung neuer Einnahmen für die Kommune. Mit der WHU haben wir in unserer Stadt eine der renommiertesten und kompetentesten Hochschulen europaweit. Hochqualifizierte Frauen und Männer verlassen jedes Jahr den Campus und übernehmen unternehmerische Veranwortung in aller Herren Länder. Wenn wir nur einen kleinen Teil von diesen in Vallendar halten könnten, würde uns dies eine gute Grundlage schaffen in Sachen Prosperität. Vor Jahren hatten wir ja hier ein solches Unternehmen, dass dann aber leider im Rahmen der Dislozierung weitgehend abgewandert ist. Wir sollten im engen Schulterschluss mit der WHU Chancen der Ansiedlung solcher Unternehmen diskutieren. Wir haben aus topografischen Gründen keine Möglichkeit für die Schaffung eines Gewerbegebietes. Auch die leider vor Jahren zurück gestellten Pläne für ein Existenzgründerzentrum sollte wieder aus der Schublade hervorgeholt werden.

Dringender Handlungsbedarf besteht auch für die Vallendarer Gewerbetreibenden in der Innenstadt. Um ein Ausbluten der hiesigen Geschäfte zu verhindern, sollten wir uns mit Konzepten zur Lösung dieser Problematik im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Fremdenverkehr beschäftigen. In letzter Zeit hat er sich, wenn er überhaupt getagt hat, nur mit einem Logo für die Stadt Vallendar beschäftigt. Schön und gut – hinter dem Logo muss aber auch etwas Inhaltliches zu finden sein.

Am Willy-Brandt-Ufer kann man täglich circa 200 Fahrzeuge zählen, die dort, oftmals auch auf lange Dauer, kostenlos parken. Wenn nur ein Tagessatz von drei Euro erhoben würde, hätte man erhebliche Einnahmen pro Tag. Man sollte über eine Bewirtschaftung in diesem Bereich nachdenken. Dabei sollte allerdings genug gebührenfreier Parkraum für kaufwillige Bürger vorhanden sein. Im Innenstadtbereich sollen kundenfreundliche Parkmöglichkeiten erhalten bzw. gefunden werden.

An dieser Stelle danke ich, auch im Namen meiner Fraktion, Herrn Hollerbach und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die stets hilfsbereite und sachkundige Unterstützung.

Neujahrsempfang_2015

Neujahrsempfang 2015

Bei der Planung des traditionellen Neujahrsempfangs diskutiert der Vorstand jedes Jahr ausgiebig über das mögliche Thema der Neujahrsansprache. Diesmal war man sich schnell einig, denn das diesjährige Thema “ Gut leben im Alter “ stößt in der Gesellschaft auf immer größeres Interesse.

Mit der Ordensfrau Basina Kloos wurde schnell und unkompliziert eine hochkarätige Festrednerin gefunden. Schwester Basina gehört dem Orden der Waldbreitbacher Franziskanerinnen an und war, bevor sie in die Ordensleitung aufstieg, Krankenpflegerin, Lehrerin und Klinikleiterin. Sie war Generalvikarin und Generaloberin ihres Ordens. Basina Kloos ist derzeit Geschäftsführerin der Marienhaus Gesundheits- und Sozialholding GmbH, einem der größten christlichen Träger von sozialen Einrichtungen in Deutschland.

In ihrer Festrede sprach Schwester Basina sich deutlich für die gesellschaftliche Verantwortung aus, alten sowie pflegebedürftigen Menschen ein würdiges Leben nach christlichen Maßstäben zu ermöglichen. Dazu gehört Lebensqualität im häuslichen bzw. pflegerischen Umfeld, Anteilnahme am gesellschaftlichen Leben, Beziehungen und Autonomie. Fürsorge und Solidarität sind Säulen des menschlichen Daseins, aber Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung gehören gleichermaßen dazu, auch wenn Menschen im Heim leben müssen. Allzu oft hört man dort den Satz: Mutter oder Vater seien doch gut versorgt. „Das aber ist nicht das Leben“, so die Ordensfrau. „Pflegeeinrichtungen sind nach der häuslichen Pflege immer nur der zweitbeste Weg in der letzten Lebensphase eines Menschen“, betonte Schwester Basina. Zum Thema „Sterbehilfe“ sprach sie deutliche und mahnende Worte.

Trotz starker Medienpräsenz zum Thema Euro-Schuldenkrise war die Veranstaltung „Euro-Finanzkrise – Europa am Ende?“ in der Otto Beisheim School of Management ausgesprochen gut besucht. Das lag mit großer Sicherheit an den hochkarätigen Referenten Professor Dr. Michael Frenkel (Rektor der WHU) und Dr. Salvatore Barbaros (Staatssekretär im Ministerium der Finanzen /RLP). „Die Euro-Finanzkrise ist ein beherrschendes Thema in den Medien und in der öffentlichen Diskussion. Viele Menschen sind verunsichert und bangen um ihre Zukunft.“, betonte Moderator Dieter Klöckner, MdL, bei seiner Begrüßung.

Hausherr Professor Dr. Michael Frenkel eröffnete die Veranstaltung mit einem Impulsreferat und machte so einen leichten Einstieg in die schwierige Materie möglich. Mit einer begleitenden Power-Point-Präsentation erläuterte er die Hintergründe und Ursachen der europäischen Finanzkrise.
Die Europäer stehen vor der größten Herausforderung in der Geschichte der Europäischen Union. Es handelt sich um eine Finanz- und Wirtschaftskrise mit großen gesellschaftlichen Auswirkungen, jedoch auch um eine Vertrauenskrise. „Die Menschen bangen um ihre Spareinlagen und zweifeln an den politischen Entscheidungen, die wöchentlich geändert werden und eine große Verunsicherung in der Bevölkerung auslösen“, so Dr.Salvatore Barbaro.
Die Ursachen der Krise wurden während der Veranstaltung klar formuliert. Europa hat in der Frage der Wettbewerbsfähigkeit nicht die richtigen Antworten gefunden. Fast alle Mitgliedstaaten haben über ihre Verhältnisse gelebt. Diese Probleme wurden durch die gewaltigen Veränderungen der Weltordnung und die Auswirkungen der Globalisierung noch verschärft. Auf den Finanzmärkten haben sich unverantwortliche und inakzeptable Verhaltensweisen durchgesetzt. Diese Finanzmärkte sind seit der letzten Finanzkrise 2008 völlig außer Kontrolle geraten. Europa muss die Währungsunion durch eine echte Wirtschaftsunion ergänzen und die Vorgaben von Maastricht erfüllen. Es ist eine Illusion zu glauben, eine gemeinsame Währung und einen Binnenmarkt mit nationaler Wirtschafts- und Haushaltspolitik vereinbaren zu können.
Nach den hochinteressanten Vorträgen der Referenten forderte Moderator Dieter Klöckner zur allgemeinen Diskussion auf, der die Besucherinnen und Besucher mit zahlreichen Beiträgen folgten. Inhaltlich unterschiedlichste Fragen wurden an die beiden Referenten gerichtet. Viele Sorgen und Bedenken konnten nicht aus der Welt geschafft werden, doch waren sich alle einig, dass an einem neuen System zur Regulierung der Finanzmärkte rasch gearbeitet werden muss. Europa braucht verantwortungsbewusste mit ausreichendem Eigenkapital ausgestattete Banken, die Kredite an die Realwirtschaft vergeben und hauptsächlich zum Wohl der Gesellschaft arbeiten. Mit dem „Casino-Kapitalismus“ muss endlich aufgehört werden. Es kann nicht sein, dass für die Bankenrettung immer der Steuerzahler „bluten“ muss. Dadurch wird die Realwirtschaft und die Demokratie immer mehr gefährdet. Europa hat nur dann eine Zukunft, wenn Solidarität und wirtschaftliche Stärke wieder glaubhaft wird. Eine intakte Europäische Union ist ein Friedensgarant und sorgt für Wohlstand im gesamten europäischen Raum. Für dieses hohe Gut lohnt es sich zu kämpfen.

Auf dem Weg zur nächsten Station, dem erneuerten Gehweg „Obere Meerbach“, begegneten die SPD-Ratsmitglieder einer Gruppe aktiver Damen, die fleißig das Tretbecken in Eingangsbereich „Obere Meerbach“ nutzten. Die „Tretmäuse“, wie sich die Vallendarer Frauen selbst nennen, nutzen die Kneippeinrichtung fast täglich. Ihrem Wunsch, die dortige Ruhebank fest zu installieren, um diese nicht des öfteren an diversen Stellen vorzufinden (manchmal sogar im Becken) kommt die SPD-Fraktion gerne nach.

Lesen Sie hier den Artikel von Andreas Wiegand aus dem „Blick“!

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Mit freundlicher Genehmigung von Andreas Wiegand